Opel bald nicht mehr Sponsor von Bayern ?

München - Am Wochenende hat Uli Hoeneß noch gesagt: "Wenn es nach dem wahren Wert des FC Bayern gehen würde, müsste Opel pro Jahr 120 Millionen Mark berappen. Opel zahlt aber nur 20 Millionen und ist hoch zufrieden." So schnell kann sich die Lage ändern.
Am Mittwoch gab Opel-Chef Carl-Peter Forster bekannt, man erwäge, die Partnerschaft mit dem Champions-League-Sieger auf neue Grundlagen zu stellen. Was im Klartext heißt, dass man über den bis Juni 2003 laufenden Vertrag neu verhandeln will.
Trennungsgerüchte zurückgewiesen
Es wird vermutet, dass Forsters Worte die Ankündigung zum Rückzug als Hauptgeldgeber der Münchner gewesen sind, Opel in näherer Zukunft mit einem reduzierten Engagement möglicherweise nur noch als Co-Sponsor auftritt.
Gerüchte, wonach sich Opel ganz vom FC Bayern trennen will, wies Forster indes zurück.
Opel muss sparen
Hintergrund sind finanzielle Probleme des Rüsselsheimer Autokonzerns. Im vergangenen Jahr betrug das Minus fast 900 Milliarden Mark, für das laufende Jahr rechnet Opel intern bisher mit einem Verlust von mindestens 500 Milliarden Mark.
Um wieder schwarze Zahlen zu schreiben will Opel in den kommenden zwei Jahren durch Einsparungen und zusätzliche Erträge 2 Milliarden Euro erwirtschaften.
Darum stehen nun auch alle Sport-Werbe-Aktivitäten des Autobauers auf dem Prüfstand - selbst die mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister.
"Kein Anlass zur Hektik"
Der FC Bayern reagierte gelassen auf die Ankündigung des Opel-Chefs. "Es besteht kein Anlass für uns, hektische Aktivitäten zu entwickeln", sagte Manager Uli Hoeneß, "ich bin überzeugt, die Herren der Adam Opel AG kämen rechtzeitig auf uns zu".
Bei einem Ende der Partnerschaft "könnten wir die Antworten geben", versicherte Hoeneß. Was er meint, scheint klar: Angeblich gibt es mehrere potente Firmen, die gerne die Nachfolge Opels antreten würden.
Am Mittwoch gab Opel-Chef Carl-Peter Forster bekannt, man erwäge, die Partnerschaft mit dem Champions-League-Sieger auf neue Grundlagen zu stellen. Was im Klartext heißt, dass man über den bis Juni 2003 laufenden Vertrag neu verhandeln will.
Trennungsgerüchte zurückgewiesen
Es wird vermutet, dass Forsters Worte die Ankündigung zum Rückzug als Hauptgeldgeber der Münchner gewesen sind, Opel in näherer Zukunft mit einem reduzierten Engagement möglicherweise nur noch als Co-Sponsor auftritt.
Gerüchte, wonach sich Opel ganz vom FC Bayern trennen will, wies Forster indes zurück.
Opel muss sparen
Hintergrund sind finanzielle Probleme des Rüsselsheimer Autokonzerns. Im vergangenen Jahr betrug das Minus fast 900 Milliarden Mark, für das laufende Jahr rechnet Opel intern bisher mit einem Verlust von mindestens 500 Milliarden Mark.
Um wieder schwarze Zahlen zu schreiben will Opel in den kommenden zwei Jahren durch Einsparungen und zusätzliche Erträge 2 Milliarden Euro erwirtschaften.
Darum stehen nun auch alle Sport-Werbe-Aktivitäten des Autobauers auf dem Prüfstand - selbst die mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister.
"Kein Anlass zur Hektik"
Der FC Bayern reagierte gelassen auf die Ankündigung des Opel-Chefs. "Es besteht kein Anlass für uns, hektische Aktivitäten zu entwickeln", sagte Manager Uli Hoeneß, "ich bin überzeugt, die Herren der Adam Opel AG kämen rechtzeitig auf uns zu".
Bei einem Ende der Partnerschaft "könnten wir die Antworten geben", versicherte Hoeneß. Was er meint, scheint klar: Angeblich gibt es mehrere potente Firmen, die gerne die Nachfolge Opels antreten würden.