Schwimmbäder in Hanglage

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Lykurg
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Do 24. Jan 2013, 09:18 - Beitrag #21

Der Herkulesberg klingt nach einer echten Herausforderung, aber was du mit dem anderen Link meinst, verstehe ich gerade nicht ganz, für die Berge Bayerns fehlt ein Buchstabe (und eine von Traitor präferierte Gegend wäre es im Zweifel auch nicht).

Ich weiß nicht, ob das Gefälle von Bobbahnen dem von Wasserrutschen vergleichbar ist, ob also ein umschichtiger Betrieb denkbar wäre.

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Do 24. Jan 2013, 09:24 - Beitrag #22

Da, wo Du von privat zulöegen sprachst, erblickte ich einen gerundeten (Privat-)Bau und verlinkte den mit bekannten Gewerbebau, für dessen Formgebung Helmut Jahn verantwortlich zeichnet.

Die Idee der Doppelnutzung Bobbahn/Wasserrutsche finde ich extrem gut, könnte fast von mir sein ;-)
Hmmmh, jemand Lust, die Bahn in Winterberg oder am Königsse mal anzumailen, vielleicht können die sagen, warum es nicht geht - oder es einfach umsetzen...

Traitor
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Do 24. Jan 2013, 21:35 - Beitrag #23

@WDR: Der Beethovenpark hat ungefähr das Niveau(gefälle) des Gartens meiner Eltern. ;) Der Herkules dagegen geht schon als brauchbar durch.

@Bobrutschen: Ein größeres Problem als das Gefälle dürften Bahndurchmesser und Kurvenradien sein, in typische Rutschen passen höchstens Miniaturbobs. Alternativ könnte man es auch mit Bobcats versuchen, das könnte aber Beschwerden von Tierschützern geben.

@Singapur/Hongkong: so fragwürdig der dortige Gesamtstädtebau ist, so beeindruckend fallen manche Einzelobjekte dann doch aus.

@Thema: Vertagen wir uns am besten auf den Sommer. ;)

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Fr 25. Jan 2013, 07:50 - Beitrag #24

Mit etwas nachdenken meine ich, Bobbahnen sind ungeeignet zum Wasserrutschen.

Denn wie sehen Wasserrutschen aus? Möglichst glatt, fugenlos, keine schrafen Kanten, an denen Rutscher sich verletzten können.

Wie erinnere nun ich die Bahnen in Winterberg Königssee (erstere winters wie sommers, letztere nur sommers erlebt): eben rauher Beton, keinen planen Dehnungsfuhen, da die notwenige glatte Oberfläche durch aufgefrieren von Wasser entsteht. Dabei wird, gerade in Steilkurven, mit riesigen Handhobeln eine möglichst plane Oberfläche hergestellt.

Wenn dann wohl eher Bob auf Rollen im Sommer.

Lykurg
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Fr 25. Jan 2013, 09:42 - Beitrag #25

@Traitor: Relativ typisch für ostasiatische Bauprojekte ist meines Erachtens, daß die Dutzendware irgendwoher kopiert oder zusammengestückelt wird, man sich für solche Großprojekte dann aber die entsprechenden Stars aus dem Westen (wenn wir Zaha Hadid zum Westen rechnen wollen) holt. Im Fall des Marina Bay Sands (übrigens mit umgerechnet 4,6 Mrd. Euro Baukosten ein recht teures Kasino-Hotel) war es ein Israeli.

@009: Im Wesentlichen ging es mir natürlich um den Infinity Pool, der auf Bild 1 und 3 der Klickstrecke gut zu sehen ist. Faszinierend und recht bedenklich finde ich aber auch, daß "Schöner Wohnen" die Baupläne ins Netz stellt, inklusive der Hanglage (auf S. 5 und 6 des pdf, sehr faszinierend), aber auch des Safe Rooms. Gerade gestern hatte ich die DVD zu "Panic Room" in der Hand...

Genau dieses Problem, daß Bobbahnen zu grob gefugt sind (sie müssen dafür ja auch viel stoßstabiler sein) sah ich auch. Daß das Eis dann als ebnender Faktor dazwischenkommt und kommen muß, hatte ich noch gar nicht bedacht. Und eine Eiswasserrutsche würde mich nicht locken. ;)

Übrigens, apropos Dehnungsfugen: Ich las gerade, daß obengenanntes Hotel seinen Infinity Pool dreigeteilt hat, damit er nicht zerbricht, wenn sich die Hoteltürme im Wind bewegen. Irgendwie logisch... Die Dehnungsfuge hat einen Spielraum von einem halben Meter. Und noch mehr: Die Plattform ist höhenverstellbar gebaut, damit ein späteres Absinken eines der Türme ausgeglichen werden kann.

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