Lest ihr Bücher lieber übersetzt oder im Original?

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.

Wie habt ihr eure Bücher am liebsten?

Nur als Orginale
1
3%
Nur übersetzt
9
23%
Meist Originale, seltener übersetzt
12
31%
Meist übersetzt, seltener Originale
15
38%
Keine Ahnung/Mir egal
1
3%
Was sind Bücher?/Bin des Lesens nicht mächtig
1
3%
 
Abstimmungen insgesamt : 39

Amy
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Mo 12. Jan 2004, 15:02 - Beitrag #21

@ Skuld: *verlegen lacht* Ich hab nur "Houses of Healing" gelesen, "The Ride of the Rohirrim" und "The Battle of the Pellenor Fields". Meine Lieblingskapitel, die anderen kenne ich inn und auswendig (auf deutsch). Ich wäre sowieso nicht weiter gekommen, weil ich sie heute wieder zurückgeben muss.
:shy:
Naja, ich komm nie sehr weit, im Moment.

GenomInc
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Mo 28. Jun 2004, 20:10 - Beitrag #22

Ich habe mir jetzt schon einige mal ein Buch in englisch besorgt, weil ich nicht warten wollte, bis es auf deutsch erscheint.

<>< Torsten

Trin
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Mi 30. Jun 2004, 16:31 - Beitrag #23

Ich habe ein paar Bücher (wie Harry Potter 5) im englischen Original gelesen, aber meistens bevorzuge ich die deutsche Version oder lese zumindest die deutsche Fassung vor dem englischen Original.

Skellington
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Do 1. Jul 2004, 13:06 - Beitrag #24

Ich selbst bin der Auffassung, nein, vielmehr der Überzeugung, dass die Tätigkeit eines Autors neben etlichen Flaschen Scotch und immerwährender Suche nach Inspiration in einem Backofen vor allen Dingen auf sensiblem Spiel mit der Sprache basiert. Unter diesen Vorzeichen sollte ein jeder, weiß Gott nicht aus falscher Pietät vor dem jeweiligen Text, sondern aus Liebe zum Spiel, ein Buch - so es die Umstände erlauben und sich die Gelegenheit bietet - im Original lesen, um Geist und Durchführung in vorteilhaftem wie nachteiligem Sinn angemessen beurteilen zu können.

Natürlich ist das jedoch illusorisch, erfordert es doch sogar in einem überschaubaren Rahmen nicht zuletzt eine ausgeprägte Sprachkompetenz, so dass es im Zweifel ratsamer ist, zu einer charmant formulierten Übersetzung zu greifen, anstatt sich durch das Geflecht der ursprünglichen Sprache zu quälen und über dem die Lust am Buch einzubüßen.

Weroansqua
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Fr 9. Jul 2004, 10:13 - Beitrag #25

Wollen ist eine Sache - können eine andere

Bin - leider - arme, kleine, ungebildete Hauptschülerin. Will sagen, mein Englisch beschränkt sich auf "hau du ju duh, hau du zuerst", reicht also gerade so für Alltagsgespräche unter Ausklammerung hochkomplizierter Sachverhalte.

Somit bin ich auf die Übersetzungen angewiesen, ob ich nun will oder nicht.

Und überhaupt: Salman Rushdie, Tristan Zsara oder Gozo Yoshimasu in ihren Originalsprachen... ich weiß nicht. Die englische Version wäre hier ja auch nur eine Übersetzung.

Habe vier Silvester Intellenz auf der Unität studiert, bin aber durchgefallen. Leider...*schäm* :sad:

smart-7
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Fr 9. Jul 2004, 11:52 - Beitrag #26

@Weroansqua: Ich denke du hast die falsche Einstellung. Ob du nun Hauptschulenglisch hast oder nicht, angewiesen bist du auf die Übersetzer keinesfalls. Es liegt doch an einem selbst, ob man will oder nicht. Denn je mehr du englisch liest (und sprichst) desto mehr verstehst du. Also.. meiner Meinung nach liegt es eher an einem selbst englische Bücher zu lesen nicht an deinem Bildungsstand.

Ich für meinen Teil lese liebend gerne Bücher auf englisch. Auch Filme im Originalton, sofern in jemanden finde der sich das mit mur antun möchte. Daher lieber lesen. Nur leider sind englische Bücher hier in Deutschland oftmals teurer als die Übersetzten. Daher komme ich aus jedem Amerikaurlaub mit nem dicken Stapel Bücher zurück.

Traitor
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So 11. Jul 2004, 16:00 - Beitrag #27

@smart: Das gilt inzwischen nicht mal mehr. Durch den extrem starken Euro und umgekehrt schwachen Dollar und Pfund sowie das Fehlen einer Buchpreisbindung dort sind englische und amerikanische Ausgaben bei Amazon oft sogar deutlich billiger als die deutschen.

Weroansqua
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Mo 12. Jul 2004, 07:34 - Beitrag #28

Original geschrieben von smart-7
@Weroansqua: Ich denke du hast die falsche Einstellung. Ob du nun Hauptschulenglisch hast oder nicht, angewiesen bist du auf die Übersetzer keinesfalls. Es liegt doch an einem selbst, ob man will oder nicht. Denn je mehr du englisch liest (und sprichst) desto mehr verstehst du. Also.. meiner Meinung nach liegt es eher an einem selbst englische Bücher zu lesen nicht an deinem Bildungsstand.


Schon, @smart, gebe dir hier vollkommen recht. Abärrrrr - ich bin leider eine verflixt ungeduldige Leserin.

Wenn ich lese, möchte ich entweder unterhalten werden (wobei der Unterhaltungswert komplett futsch wäre, wenn ich bei jedem dritten Satz aus dem Lesefluss gerissen würde, um im Wörterbuch nachzuschlagen. Ist verständlich, denke ich.

Oder ich lese, weil ich die Antwort auf eine bestimmte Frage suche. Auch da habe ich es idR eilig, zum Kern der Sache zu kommen, und auch hier stört mich das ständige Blättern im Langenscheidt.

Läse ich nur, um mein Englisch aufzubessern, machte ich es sicher so, wie von dir vorgeschlagen. Finde autodidaktisches Lernen ohnehin prickelnder, weil dir hier niemand Vorschriften macht, was du in welcher Geschwindigkeit verarbeiten sollst. Jedoch: Neben Beruf, Haushalt, Familie und sozialen Verpflichtungen bleibt mir so wenig Zeit für mein geliebtes Lesen, dass ich in den knapp bemessenen Stunden, die mir hierfür bleiben, tatsächlich eher um der Unterhaltung willen lese, oder aber "wissenschaftlich" (also um Wissen zu schaffen).

CU :s11:
Wero

chica
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Mi 14. Jul 2004, 11:33 - Beitrag #29

Originale zu lesen ist wirklich toller. Manche Übersetzungen sind aber auch einfach Mist.
Bücher in Englisch sind ja eigentlich schon Standard. Interessant wird's bei spanischen. Gute Bücher von spanischen Autoren sollte man auf jeden Fall im Original lesen..... wenn man's denn kann....

nanana
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Do 22. Jul 2004, 14:11 - Beitrag #30

mmmh ... es kommt bei mir manchmal vor das ich beides lese ... aber eher selten .. weil ich bin miserabel in englisch

Lethe-Elbin
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Di 27. Jul 2004, 11:57 - Beitrag #31

Es ist schon schwierig die Originale von Büchern zu lesen, wenn diese von französischen Autoren verfasst wurden.
Mein english ist zwar nicht das beste, aber ich versuche micht zusammenzureißen und mir Zeit zu nehmen.
Beim Übersetzten können schon Witze verloren gehen, weil sie im deutschen einfach an Witz verlieren oder unlogisch werden.
Ich lese beides gerne, nur die Übersetzung lieber.

:s150: Lethe :s150:

judithschl
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Fr 30. Jul 2004, 17:17 - Beitrag #32

ich versuche in letzter Zeit vermehrt Originale zu lesen (zumindest auf englisch ,-)
einfach um die Sprache nicht zu verlieren ;-)
Habe bei einigen Büchern auch enormen Unterschied gemerkt zur Übersetzung :)
Sehr gut hat mir in letzter Zeit " Der Schatten des Windes" gefallen von Carlos Ruiz Zafon.
Das würd ich sehr gern mal auf spanisch lesen.
Allerdings hab ich noch nicht sonderlich lang Spanisch :(

Raiden/Yuji
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Di 10. Aug 2004, 20:52 - Beitrag #33

Habe von Bill Brison schon viel im Original gelesen. Ist lustiger, aber auch ziemlich schwer am Anfang. Nach ner Weile gewöhnt man sich dran.
lg
Yuji

Monostratos
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Di 10. Aug 2004, 21:10 - Beitrag #34

Für mich als eingeschworenen Discworld-Fan(atiker) kommt eigentlich nur die Originalfassung besagter Bücher in Frage. Schliesslich will ich den Wortwitz auch geniessen. Deutsche Übersetzungen werden in der Bücherei ausgeliehen oder mir bei Geburtstagen, Weihnachten u.ä. geschenkt.
Andere Bücher komsumiere ich ruhigen Gewissens auch in der übersetzten Fassung.

Poldi
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Mi 11. Aug 2004, 17:58 - Beitrag #35

Wenn ich es könnte, würde ich gerne einige (noch nicht übersetzte) Jules Verne Bücher im Original lesen.

Punkerlady
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Mi 18. Aug 2004, 21:23 - Beitrag #36

Hi
ich lese Büche lieber übersetzt..es ist mir zu mühsam es im Orginal zu lesen.
Bis dann
punkerlady

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