Gut, es ist immer die Frage, was man als einfach bezeichnen will, kommt wohl auch auf den Sprachstandard an, den man sich gewohnt ist.. Ich fand L'Étranger sehr gut zu lesen und das Wörterbuch blieb grösstenteils geschlossen.
Hugos Sprache ist zwar teilweise etwas schwerfälliger, doch ergab sich aus dem Kontext immer ein sehr klares Bild dessen, was ein bestimmter Abschnitt sagen sollte. Ich habe auch hier nicht häufig nachschlagen müssen - es ist gar nicht nötig, jedes Wort zu verstehen - und bin so auch gut voran gekommen. "Le dernier jour d'un condamné" ist wirklich noch interessant. Es beschreibt den letzten Tag eines zum Tode Verurteilten mit allen Gedankengängen, die dazugehören. Für mich ein klares Plädoyer gegen die Todesstrafe.
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