Ich ahbe den Anti-Christ nur z.t. gelesen, ic hglaube bis zum 17. Aphorismus war es.
Dass Nietzsche scheinbar nicht viel argumenteiert, hatte mich nicht gewundert, weil ich vorher schon "Morgenröte" von ihm gelesen hatte, wo Texte drin waren, die zwischen 2 Zeilen und 4 Seiten variirten und meistens nur knapp (und leider oft unverstädnlich) einen Gedanken repräsentierten.
Im Verlgeich zur Morgenröte, argumentiert Nietzsche imo sogar vergleichweise viel in dem Anti-Christ.
Ich habe das Buch nicht mehr sehr in Erinnerung, aber ich gebe dir recht, dass es sehr nach einer Hass-Propaganda gegen die Religion klingt... um diesen Aspekt mag ich es ja auch. ^^
Dass Nietzsche aber gar nicht argumentiert, stimmt auch nicht, es verwischen bei ihm nur häufig These und Argument und was einem als neue These erscheinen mag, kann auch ein Argument für eine vorangegangene These sein.
So ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein kleines bisschen helfen, wenn wohl auch nicht viel.
Wie gesagt ich habe das Buch nicht durchgelesen (mache ich aber bestimmt irgendwann noch) und kann deshalb nur von dem Teil sprechen, den ich gelesen hatte.