Literatur-Quiz

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
Fargo
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Sa 9. Nov 2002, 01:03 - Beitrag #121

So, das Rätsel wäre beieinander.

Gesiucht wird ein Roman. Ein gar nicht mal unbekannter. Ernest Hemingway hat mal behauptet, mit diesem Buch beginne die eigenständige amerikanische Literatur.

Trotz solch hohen Lobes und seines respektierlichen Alters gibt es in USA in den letzten Jahren vermehrt Zoff um das Buch. Es soill aus öffentlichen Büchereien verbannt und von den Lehrplänen der Schulen und aus dem Pflichtkanon der Unis gestrichen werden, fordern erboste Pressure Groups.

Zwei in manchem sehr, sehr unterschiedliche Menschen brechen hier nämlich zu einer gemeinsamen Reise auf, zu der ihnen jede Erlaubis fehlt. Den Buchfeinden gefällt zum Beispiel nicht, wie die jüngere Figur mit und von der älteren spricht. Besonders ein Wort scheint so unverdaulich, dass entsprechende Textpassagen nicht mehr Teil von Prüfungen an den Schulen oder Unis sein dürfen, die sich noch mit dem Buch befassen.

Wie heißt der Roman, wie nannte sich der Autor, und wie lautete dessen richtiger Name? Und worum geht der Streit?

Die Suchmaschine ist in diesem Fall natürlich ausdrücklich erlaubt.

Fargo

Feuerkopf
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Sa 9. Nov 2002, 19:02 - Beitrag #122

Das müsste Mark Twains "Huckleberry Finn" sein.

Besonders stößt den Kritikern auf, dass Hucky den "Neger" Jim ganz zeitgemäß als Nigger bezeichnet.

Fargo
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Sa 9. Nov 2002, 22:30 - Beitrag #123

Feuerkopf, darauf stoßen wir an. :s109: Auf die richtige Lösung, nicht auf Hucks Sprachgebrauch.

Und sobald Du wieder nüchtern bist, musst Du eine Frage stellen.

Fargo

Feuerkopf
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So 10. Nov 2002, 12:28 - Beitrag #124

*börps* Sekt am frühen Morgen...das ist fast to good to be true. ;)

Also:
Der Autor hat mit diesem Roman (in der ersten Ausgabe) eine Reminiszenz geschaffen an gleichartige Romane in den 50ern oder 60ern, d. h. die Geschichte erschien in monatlichem Abstand in insgesamt 5 Teilen.

Es wird ein Arbeitsplatz ganz ungewöhnlicher Art beschrieben, der fast eine eigene Welt darstellt. Die dort arbeiten, müssen sehr gute Nerven haben, weil das, was sie tun, nichts für schwache Nerven ist.

Seeker
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So 10. Nov 2002, 14:50 - Beitrag #125

Das ist "The Green Mile" von Stehpen King! ;)
Der Arbeitsplatz ist ein Todestrakt ... und ich hasse Percy!

Was Neues:
In diesem Buch hat eine gewisse Berufsklasse den gegenteiligen Auftrag, als in der unsrigen. Etwas, was wir alle lieben ist verboten. Krieg bricht aus und eine kleine Gruppe Menschen versucht eine alte "Tradition" erneut aufleben zu lassen. Eine Passage im Buch erinnert an "Running Man" - die Medien werden zur Flüchtlingsjagd eingesetzt.

Wie heißt der Titel und wer hat es geschrieben?

Gruss,
Seeker

Fargo
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So 10. Nov 2002, 20:45 - Beitrag #126

Da sieht man's mal, Seeker. Gestern hast Du noch fröhlich Geburtstag gefeiert, und heute merkt man, wie alt und vergesslich Du wirst. Das Buch hatten wir doch gerade - drüben im SF-Quiz. :D

Ray Bradburys "Fahrenheit 451", die Zukunftsvision von der Gesellschaft, in der das Lesen verboten ist und die Feuerwehr ausrückt, um Bücher zu suchen und zu verbrennen.

Oder willst Du uns aufs Glatteis führen und hast ein anderes Buch im Sinn?

Fargo

Seeker
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Mo 11. Nov 2002, 11:52 - Beitrag #127

Hm ... *grummel* ... ich hab im SF-Quiz nicht mitgeraten ... hätte ichs, dann wäre das nicht passiert! Zuschlag an Fargo!

Gruss,
Seeker

Fargo
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Mo 11. Nov 2002, 14:10 - Beitrag #128

Gewöhn Dich lieber schon mal dran, Seeker: Verlust an Überblick, Verlust an Erinnerung, die Tendenz zur Wiederholung - das ist das Alter, kann ich Dir aus leidvoller Erfahrung versichern.

Womit wir halb und halb schon im Rätsel wären. Es geht um einen alten Mann. Einen wirklich hochbetagten Runzelkopf, der auf sein langes Leben zurückblickt. Auf 121 Jahre, um genau zu sein. In diesem Leben hat er die Seiten in einem Krieg gewechselt. Er musste dazu nicht einmal das Land verlassen. Es war ein Ausrottungskrieg, den die Sieger aber nie und nimmer so nennen würden.

Der Name, den unser Greis damals führte, gibt dem Roman den Titel. Der Name ist ein Widerspruch in sich, der darauf hinweist, dass jeder Held auch ein Mickerling und jeder Mickerling gelegentlich ein Held ist.

So, es ist zwar schon ein älteres Buch, auch die Verfilmung liegt bereits eine Weile zurück, dafür habe ich aber viel verraten.

Fargo

Feuerkopf
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Mo 11. Nov 2002, 20:44 - Beitrag #129

Ich kenne nur den Film, in dem übrigens Dustin Hofman die Hauptrolle spielt.
"Little Big Man"

Fargo
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Mo 11. Nov 2002, 20:56 - Beitrag #130

Womit Du's mal wieder getroffen hättest. Im Kino lernen wir halt was für's Leben.

Tritt bitte ans Mikrofon, Feuerkopf.

Fargo

Edit.: Beinahe vergessen: "Little Big Man" von Thomas Berger ist die Geschichte eines Weißen, der Cheyennekrieger wird.

Feuerkopf
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Mo 11. Nov 2002, 21:13 - Beitrag #131

Ha, da fällt mir ein, ich habs doch mal gelesen, vor viiieeelen Jahren!

Ein berühmtes Jugendbuch:

Ein kleines Mädchen verliert seine Eltern und wird im Hause seiner Verwandten untergebracht. Sie ist ein ziemliches Ekelpaket, doch irgendwann lernt sie einen sehr netten Jungen kennen, entdeckt das Geheimnis des Hauses und findet draußen etwas wirklich Wunderbares, sogar den Schlüssel dazu.

Fargo
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Mo 11. Nov 2002, 21:29 - Beitrag #132

Oh oh, die Schwächen meiner männlichen Sozialisation treten zu Tage. Ein berühmtes Jugendbuch mit einer weiblichen Heldin? Da beide "Alice"-Romane und "Pipi Langstrumpf" nicht Deiner Plotbeschreibung entsprechen, kann ich jetzt im Kopf nur zwischen verschiedenen Testbildern hin und her schalten.

Habe ich je ein weiteres Jugendbuch mit einer HeldIN gelesen?

Ich grüble und grüble...


Fargo

Feuerkopf
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Di 12. Nov 2002, 11:23 - Beitrag #133

Ja, Fargo, wirklich höchst nachlässig. ;) Ich schreibe hier nämlich über klassische englische Kinderbücher, außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass Du die Verfilmung kennst. Eine stammt aus den 40er Jahren, glaube ich, ist teilcoloriert und ganz wunderbar werkgetreu.

Die Autorin hat übrigens auch "Der kleine Lord" verfasst, und das Buch kennst Du doch bestimmt!

Hauptthema des gesuchten Buches ist übrigens eine sehr spezielle Anpflanzung.

Ratte
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Di 12. Nov 2002, 12:01 - Beitrag #134

Der geheime Garten
Wirklich ein schöner Film!

Feuerkopf
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Di 12. Nov 2002, 12:05 - Beitrag #135

Bingo, Ratte!

Dann frag mal schön. ;)

Seeker
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Di 12. Nov 2002, 12:20 - Beitrag #136

... im Auftrag der Ratte ...

Aus dem Reich der Sagen und Mythen. Eine Familiensaga. So brutal, dass der Roman abgeschwächt wurde, um den Leser nicht allzusehr zu strapazieren. Insbesondere die Männer der Familie haben ähnliche Vornamen. Es geht um Liebe, Intrigen, Schätze und Kriege.

Der Autor hat bis jetzt 3 ähnliche Romane verfasst. Er befasst sich nur mit den Mythen für ihn fremder Länder uns sind diese Legenden jedoch teilweise von Kindesbeinen an bekannt.

Heiteres Raten!

Gruss,
Seeker

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Mi 13. Nov 2002, 09:52 - Beitrag #137

Feuerkopf grüßt aus dem Tal der Ahnungslosen...

Fargo
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Mi 13. Nov 2002, 09:53 - Beitrag #138

Ob Du uns vielleicht noch einen guten Tipp an die Angel hängst, Seeker?

Fargo

Ratte
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Mi 13. Nov 2002, 10:41 - Beitrag #139

Nee, das macht die Ratte jetzt persönlich!

Richard Wagner ist schwer auf den Stoff abgefahren! ;) Der Roman kam allerdings deutlich später - und gibt so dem Opernfeind und Lieber-trivial-als-schwere-Sagensprache-Leser auch die Chance, die ganze Story zu erfahren!

Fargo
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Mi 13. Nov 2002, 14:53 - Beitrag #140

Sorry, Ratte, es war ja Dein Rätselhaken. :s33:

Der Wagner-Tipp bringt mich auf die Nibelungen, aber ein moderner Nibelungen-Zyklus fällt mir nicht ein.

Ich weiß nur, dass der deutsche Fantasyautor Helmut Pesch diesen Stoff mal aufgegriffen hat, aber weder habe ich's gelesen noch habe ich die leiseste Ahnung, ob da ein mehrbändiges Werk draus geworden ist.

Fantasy, Ihr merkt schon, ist der Eimer Wasser, den Ihr winters vor meiner Haustür ausgießt: damit kriegt Ihr mich immer dran.

Ein nur lückenhaft belesener Fargo

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