Literatur-Quiz

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
Fargo
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Fr 15. Nov 2002, 15:11 - Beitrag #161

Also gut, die SF-Frage verschieben wir ins SF-Forum. Das gesuchte andere Buch kann nur "Ulysses" von James Joyce sein.

Ich kann leider kein neues Rätsel stellen, weil ich hier rödeln muss. Springt jemand ein?

Und danke der Nachfrage, Feuerkopf: ich habe gerade des mieseste Nasi Goreng seit Magengedenken gegessen. Gibts irgendwo schon einen Thread über miesen Unterwegs-Fraß, nebst Adresswarnung?

Ein schweißgebadeter Fargo

Seeker
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Fr 15. Nov 2002, 16:43 - Beitrag #162

Ulysses ist korrekt! Wer will, soll posten, mir fallen keine drei Rätsel hintereinander ein! ;)
Außerdem muß ich ja noch sowas wie arbeiten ...

Gruss,
Seeker

Fargo
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Fr 15. Nov 2002, 18:04 - Beitrag #163

Na gut, klau ich halt wieder fünf Minuten Arbeitszeit.

In diesem Roman wird uns das Leben in einer kleinen Ortschaft über mehrere Generationen hinweg geschildert. Einerseits ganz realistisch. Andererseits reichlich magisch. Und manchmal sind die beiden Ebenen nicht sauber zu trennen.

Dass ein Revolutionär durchs Land zieht und mit vielen Frauen Kinder zeugt - realistisch. Dass die Toten nicht unter der Erde bleiben, sondern im Leben drüber umherspuken? Magisch. Aber dass ein alter Mann wie ein Esel an einem Baum im Hof angebunden wird und dort seine Tage fristet - wollen wir das zu bloßer Fantasie erklären oder geben wir zu, dass es realistisch ist?

Wie heißt der Roman mit dem Angebundenen? Wie der Autor? Wie sein Stil?

Fargo

Feuerkopf
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Fr 15. Nov 2002, 21:25 - Beitrag #164

Klingt nach irgendeinem Surrealisten...

Was Spanisches?

Fargo
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Fr 15. Nov 2002, 21:39 - Beitrag #165

Jaein.

Surrealismus das nix heiße. Spanier? Nö. Aber spanischsprachig.

Ayayayayay von Fargo.

Feuerkopf
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Sa 16. Nov 2002, 12:49 - Beitrag #166

Muss leider passen. Kein blasser Schimmer in Sicht.

Fargo
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Sa 16. Nov 2002, 15:10 - Beitrag #167

Der Autor hat bereits den Literaturnobelpreis abgesahnt. Was all die erstaunen dürfte, die glauben, aus seiner Heimat käme nur solche Gehirnanregung, die man durch die Nase zieht.

So, war das jetzt Holzhammerhinweis genug? ;)

Fargo

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Sa 16. Nov 2002, 17:21 - Beitrag #168

Du redest aber nicht zufällig von Jose Saramagos "Die Stadt der Blinden"?

Gruss,
Seeker

Fargo
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Sa 16. Nov 2002, 17:30 - Beitrag #169

Das einzige, was auf Saramago zuträfe, wäre der Nobelpreis: kein angeleinter Mann, kein Schnupferparadies, kein Spanisch. Also wieder 5 Euro in mein Rateschweinderl.

Und noch ein Tipp: der Titel besteht aus einer Zeitspanne und einer Befindlichkeit.

Jezt aber...?

Fargo

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Sa 16. Nov 2002, 17:32 - Beitrag #170

War ja auch nur ein Schuß ins Blaue! Ich hab keine Ahnung von "spanischsprachigen Autoren!".

Gruss,
Seeker

Fargo
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Sa 16. Nov 2002, 17:37 - Beitrag #171

Portugiesen wie Saramago sind alllerdings die größeren Exoten - oder heißt das dann 'die exotischeren Größen'?

Jedenfalls wird Saramago auch nicht im Zwangsdoppelpack mit Pimmeldidis Bruchgeschichten verkauft. Leider. Würde die einen Absatzzahlen enorm senken und die anderen - selbst bei bloß fünf verkauften Saramgo-Bohlenbieglügen-Twinsets - deutlich heben.

Fargo

Feuerkopf
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Sa 16. Nov 2002, 19:03 - Beitrag #172

"1000 Jahre Einsamkeit" oder so ähnlich? Ich habe sogar ein Buch vom Autor, der fällt mir jetzt aber nicht ein, es gefiel mir auch nicht besonders.

Ich oute mich hier als unbelesenes Dusselwürstchen. ;)

Fargo
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Sa 16. Nov 2002, 20:53 - Beitrag #173

Näher wird wohl niemand mehr dran kommen, Dusselwürstchen. "100 Jahre Einsamkeit" von Gabriel Garcia Marquez - ein Musterbeispiel für den Magischen Realismus.

Das war mal ein richtig bekanntes Buch.

*eishauptschüttel*
*vielewinterindenknochenspür*

Du hast aber sowieso eine Raterunde gut, also mach weiter, Feuerkopf. Drüben im Filmquiz warten wir auch auf Dich!

:cool:

Fargo

Feuerkopf
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Sa 16. Nov 2002, 23:38 - Beitrag #174

Fargo, Du bist immer so verständnisvoll...;)
Marquez, genau. Ich war nur zu faul, im Regal nachzugucken.

Bleiben wir mal bei den Klassikern des 20. Jahrhunderts.

Kein umfangreiches Werk. In der Ich-Form geschrieben. Zeitlos modern, obwohl recht alt. Traurig, sehr bewegend, da Krieg das Thema ist. Nur im letzten Satz wird die Ich-Perspektive verlassen, aus einem sehr einfachen Grund.

Fargo
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So 17. Nov 2002, 00:50 - Beitrag #175

Soso, war der Weg zum Regal zu weit? Ja, ich hasse das auch, wenn die Gehhillfe zu weit vom Sofa weg steht. :s127:

Du fragst vermutlich nach Erich Maria Remarque und seinem Weltkrieg-Eins-Roman "Im Westen nichts Neues". Als behender Ans-Regal-Läufer kann ich Dir aber sagen, dass Dich Dein Gedächtnis ein ganz klein wenig täuscht. Es ist nicht nur ein Satz, sondern ein kleiner Absatz, der in der 3.Person stehen muss - weil der Erzähler nun tot im Schützengraben liegt.

Meine Frage schließt an, ist aber relativ offen, mehrere Antworten sind möglich: wer kennt einen deutschen Roman, der aus dem 2.Weltkrieg vom Leben und Sterben ganz vorne in der Heldentodfabrik erzählt?

Fargo

Feuerkopf
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So 17. Nov 2002, 10:37 - Beitrag #176

Kirst: die 08/15-Trilogie, z. B. oder "Fabrik der Offiziere".

Fargo, wenn Du wüsstest, wie Recht Du mit der Gehhilfe hast...;)

Fargo
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So 17. Nov 2002, 11:43 - Beitrag #177

Ich habe ja auch schon an so ein Hubwägelchen gedacht, wie sie in kleineren Industrielagern Verwendung finden, Wohnung und Regale sind hier nämlich 3,40 Meter hoch, da geht nix mehr mit Armrecken, da ist Leiterkraxeln angesagt. Aber dafür ist die Bude dann wieder zu eng und vollgestellt. "Rats", wie Snoopy sagen würde. (Gash, sorry, Ratte, schon wieder...)

Kirst gilt, Theodor Plieviers "Stalingrad" wäre noch so ein Beispiel oder Gert Ledigs "Die Stalinorgel".

Ich habe Dir übrigens gerade eine seeeehr lange PN geschrieben, Feuerkopf, wegen Deiner Hundeanfrage, und bekam dann eine Meldung, sie könne nicht zugestellt werden, weil Dein Postfach schon übervoll sei. Mein Text war danach aber spurlos weg, restlos vernichtet, von der Matrix verschluckt... :boah: :confused: :( :sad:

Ein untröstlicher Fargo

Feuerkopf
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So 17. Nov 2002, 15:12 - Beitrag #178

Asche auf mein Haupt!

Fargo, jetzt siehst Du mich tief betrübt. Nur, weil ich so ein Schlampampel bin, hab ich Deine PN nicht bekommen. Geschieht mir ganz recht!

Bezüglich Krieg könnte ich noch ein paar Kilo Konsalik ins Rennen werfen. :D Mich beeindruckte seinerzeit "Der Arzt von Stalingrad". Vor allem die vollbusigen dunkelhaarigen rrrr-rollenden bösen Russinnen, die immer so schrecklich triebhaft waren, vermittelten mir ein differenziertes Russlandbild. ;)

Fargo
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So 17. Nov 2002, 16:05 - Beitrag #179

Ein Schlampampel, oder so haltlos sentimental, dass Du jede PN aufbewahrst, als sei sie ein Billett des Herzens.

Du musst uns was raten lassen. Ich mache dann später, wenn ich mit der Arbeit halbwegs fertig bin, noch einen besitzgierorientierten Vorschlag.

Fargo

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So 17. Nov 2002, 19:35 - Beitrag #180

Ja, Fargo, ich gebs zu, ich bin ein bisschen sentimental...;)

Der Titel des Buches ist ein Vorname.

Die Geschichte selbst umspannt rund 500 Jahre und lässt den Helden u. a. das Geschlecht wechseln.

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