Kommentar zu Brennende Suche

So, hab's gerade komplett durchgelesen.
Die Story an sich: ein Mann ist von einem Fluch getroffen, zieht mordend durch die Lande. Er weiß nicht wieso, er begnügt sich damit, seine Kräfte auszuspielen. Er sucht nichts. Begegnet einer Frau, findet sie beeindruckend. Kommt an sein Etappenziel: Die Hauptstadt. Während er ein wenig rumgrübelt und abgelenkt ist, wird er verletzt, verbrennt noch, was er kann und stirbt.
Wir erfahren: es war der Tod, den er suchte.
Aha.
SIE, ohne Namen, war von ihm so fasziniert, dass sie für diese zwei Minuten - Begegnung mit ihm alles andere hinter sich gelassen hat. Sein Tod, sein Kuss oder was auch immer gibt ihr die Kraft, die auch er besaß. Nun ist sie der Feuerteufel.
Hmm. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich nicht irgendetwas in der Aussage verfehlt habe?
Die Sprache: Wenn du möchtest, könnte ich dir eine vollständige Textrezension machen. Die würde ein bisschen dauern.
Die Charaktere: Sind sehr flach. Sie haben keine Namen, wir wissen nicht, wie sie aussehen, ihre Motive, Gedanken, Gefühle ... ich kann sie mir nicht vorstellen, und deshalb reißt es mich nicht mit.
Perspektivenwechsel: Ich bin selbst ein Freund davon, ständig aus der Sicht einer anderen Person zu schreiben, aber man muss das schon kenntlich machen. Dadurch, dass du keine Namen hast, die zur Orientierung beitragen würden, bleibt nur Verwirrung. Wer spricht denn da jetzt? - Das schmeißt einen jedesmal aus dem Lesefluss.
Die Welt: Kann ich mir nicht vorstellen. Die Namen sind fremd, das Umfeld scheint mittelalterlich - Bögen, Rüstungen, Schwerter. Aber was genau unterscheidet diese Welt von der unsrigen?
Dann sind da noch ein paar Anachronismen wie "Stecknadel" oder "Koffer".
Fazit: Eine etwas holprige Kurzgeschichte, nicht sehr leicht lesbar. Die Aussage fehlt, die Emotion. Nicht völlig misslungen, ich habe schon Geschichten gelesen, wo ich nach zwei Absätzen eine bessere Zeitverschwendung suchen ging. Aber eben deutlich ein "Erstling".
Ich hoffe, meine Kritik ist hilfreich.
Die Story an sich: ein Mann ist von einem Fluch getroffen, zieht mordend durch die Lande. Er weiß nicht wieso, er begnügt sich damit, seine Kräfte auszuspielen. Er sucht nichts. Begegnet einer Frau, findet sie beeindruckend. Kommt an sein Etappenziel: Die Hauptstadt. Während er ein wenig rumgrübelt und abgelenkt ist, wird er verletzt, verbrennt noch, was er kann und stirbt.
Wir erfahren: es war der Tod, den er suchte.
Aha.
SIE, ohne Namen, war von ihm so fasziniert, dass sie für diese zwei Minuten - Begegnung mit ihm alles andere hinter sich gelassen hat. Sein Tod, sein Kuss oder was auch immer gibt ihr die Kraft, die auch er besaß. Nun ist sie der Feuerteufel.
Hmm. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich nicht irgendetwas in der Aussage verfehlt habe?
Die Sprache: Wenn du möchtest, könnte ich dir eine vollständige Textrezension machen. Die würde ein bisschen dauern.
Die Charaktere: Sind sehr flach. Sie haben keine Namen, wir wissen nicht, wie sie aussehen, ihre Motive, Gedanken, Gefühle ... ich kann sie mir nicht vorstellen, und deshalb reißt es mich nicht mit.
Perspektivenwechsel: Ich bin selbst ein Freund davon, ständig aus der Sicht einer anderen Person zu schreiben, aber man muss das schon kenntlich machen. Dadurch, dass du keine Namen hast, die zur Orientierung beitragen würden, bleibt nur Verwirrung. Wer spricht denn da jetzt? - Das schmeißt einen jedesmal aus dem Lesefluss.
Die Welt: Kann ich mir nicht vorstellen. Die Namen sind fremd, das Umfeld scheint mittelalterlich - Bögen, Rüstungen, Schwerter. Aber was genau unterscheidet diese Welt von der unsrigen?
Dann sind da noch ein paar Anachronismen wie "Stecknadel" oder "Koffer".
Fazit: Eine etwas holprige Kurzgeschichte, nicht sehr leicht lesbar. Die Aussage fehlt, die Emotion. Nicht völlig misslungen, ich habe schon Geschichten gelesen, wo ich nach zwei Absätzen eine bessere Zeitverschwendung suchen ging. Aber eben deutlich ein "Erstling".
Ich hoffe, meine Kritik ist hilfreich.