Bibel-Übersetzungen

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
Dreamer
Cool Newbie
Cool Newbie

 
Beiträge: 26
Registriert: 10.11.2004
Mi 10. Nov 2004, 19:10 - Beitrag #1

Abgeteilt aus "Welches Buch lest ihr gerade?" - Traitor

Die Bibel - weniger aus christlicher Überzeugung als vielmehr um mein Lücken bezüglich der jüdisch/christlichen Geschichte zu schließen.....

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Mi 10. Nov 2004, 19:30 - Beitrag #2

Dreamer finde ich gut :-) darf ich frage welche Übersetzung du liest ?

Luther ? Einheitsübersetzung ? Hoffung für alle ? Gute nachricht ? Elberfelder ? Schlachter ?

wenn du sie normaler weise nicht liest dann würde ich dir eher zur
Hoffung für alle oder Gute nachricht Übersetzung raten das sie leichter verständlich sind aber nicht mehr so dich am Urtext in griehisch und hebräisch.

Traitor
Administrator
Administrator

Benutzeravatar
 
Beiträge: 17500
Registriert: 26.05.2001
Mi 10. Nov 2004, 20:08 - Beitrag #3

Nein, auf keinen Fall! Die "Gute Nachricht" ist ein Paradebeispiel, wie man Texte durch "Modernisierung" und "Vereinfachung" abgrundtief scheußlich zugrunderichten kann. Sie enthält nicht mehr das geringste vom hehren Sprachstil der klassischen Bibel, die sprachliche und damit auch die epische Wirkung eines solchen Werkes kommt nicht mehr ansatzweise rüber.
Gelegentlich erkennt man im Vergleich zu vernünftigen Übersetzungen sogar, dass in der Guten Nachricht durch eine Vokabelmodernisierung jedweder Sinn eines Satzes verlorengeht.

Dreamer
Cool Newbie
Cool Newbie

 
Beiträge: 26
Registriert: 10.11.2004
Mi 10. Nov 2004, 20:12 - Beitrag #4

Also ich les' die Einheitsübersetzung, wurde mir von meinem Ethik-Lehrer empfohlen.
Aber eigentlich müsste doch Luther noch am authentischsten sein, oder ?

Traitor
Administrator
Administrator

Benutzeravatar
 
Beiträge: 17500
Registriert: 26.05.2001
Mi 10. Nov 2004, 20:26 - Beitrag #5

Nunja, ich bin kein Experte. Allerdings habe ich wiederholt gehört, dass Luther stellenweise stark interpretierend übersetzt haben soll und sich einige neuere Übersetzungen zumindest damit schmücken, näher am Original zu sein.

Wie mir gerade auffällt, fehlt es mir in dem Bereich tatsächlich an einiger Allgemeinbildung... "das Original" meint ja im allgemeinen die lateinische Version. Existieren überhaupt von allen kanonischen Büchern noch hebräische und griechische, also noch originalere, Versionen, und wenn ja, gibt es deutsche Texte, die direkt auf diesen basieren?

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Mi 10. Nov 2004, 20:29 - Beitrag #6

Luther ist die bekannteste aber am genausten an den Urtexten sind die elberfelder und die schlachter dann kommt erst die Luther übersetzung in Ihrer 1984 revidierten Form.

Die einheitsübersetzung ist die Übersetzung die die katholische Kirche nutz und an der auch evangeliche mit gearbeitet haben es ist die Übersetzung die zb in ökumenischen Gottesdiensten verwand wird.

Ich selber würde dir ja zu einer modernen übersetzung raten :-)

du kannst die Übersetzungen auch onlien vergleichen unter :
http://www.bibleserver.com/ da sind die wichtigsten deutsch übersetzungen auch mit drauf :-)

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Mi 10. Nov 2004, 20:33 - Beitrag #7

Original geschrieben von Traitor
Nunja, ich bin kein Experte. Allerdings habe ich wiederholt gehört, dass Luther stellenweise stark interpretierend übersetzt haben soll und sich einige neuere Übersetzungen zumindest damit schmücken, näher am Original zu sein.

Wie mir gerade auffällt, fehlt es mir in dem Bereich tatsächlich an einiger Allgemeinbildung... "das Original" meint ja im allgemeinen die lateinische Version. Existieren überhaupt von allen kanonischen Büchern noch hebräische und griechische, also noch originalere, Versionen, und wenn ja, gibt es deutsche Texte, die direkt auf diesen basieren?


Da gebe ich dir recht man merkt es auch wenn man wirklich mal die übersetzungen nebeneinander liest....
Die Orginale der Bibel sind grossteils noch vorhanden bzw beim neuen testament alle soweit cih das weiss und sie sind NICHT in latein sondern in hebraisch und Griechisch geschrieben. Ich werde mich da aber auch nochmal genauer schlau machen wo welche orginale sind.

Was die Übersetzungen angeht die in deutsch am meisten am Orginal sind das ist die Elberfelder und die Schlachter Übersetzung .

Traitor
Administrator
Administrator

Benutzeravatar
 
Beiträge: 17500
Registriert: 26.05.2001
Mi 10. Nov 2004, 20:49 - Beitrag #8

So, habe mal einen eigenen Thread daraus gemacht, den dürfte es wert sein.

Nach kurzer Recherche habe ich zumindest herausgefunden, dass die von dir gepriesene Elberfelder im NT auf der griechischen Version basiert, zum AT habe ich nichts gefunden, aber da sollte die Quellenlage dank Judentum ja eher einfacher sein.

Dass die Originaltexte nicht Latein sind, ist mir klar, falls der Satz so wirkte, sollte er das nicht ausdrücken, sondern eben im Gegenteil, dass ich etwas dagegensetze, dass im Volksmund Latein als das Original angesehen wird.

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Mi 10. Nov 2004, 21:00 - Beitrag #9

wie gesagt ich mach mich da morgen mal schlau bei leute die Theologie studieren bzw es haben dann kann ich dir auch einiges genauer dazu sagen....

Maglor
Karteizombie
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4281
Registriert: 25.12.2001
Do 11. Nov 2004, 02:49 - Beitrag #10

Die lateinische Bibel ist die Vulgata. Sie wurde vom heiligen Hieronymus aus dem Griechischen (Neues Testament) und dem Hebräiscehn (Altes Testament) übertragen. Erasmus von Rotterdam schuf zu Beginn der Neuzeit eine neue lateinische Vulgata, die letztlich auch Luther als Rohstoff diente.

MfG Maglor

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Do 11. Nov 2004, 12:07 - Beitrag #11

das stimmt nicht ganz ich zitiere mal die Wikipedia:

Auf der Wartburg bleibt Luther bis zum 1. März 1522 incognito als "Junker Jörg". In dieser Zeit übersetzt er 1521 das Neue Testament in nur wenigen Wochen ins Deutsche: Diese Übersetzung wurde später in großer Auflage verbreitet und dann mit dem Alten Testament (übersetzt 1534) zusammen zur berühmten Lutherbibel.

Damit machte Luther biblische Inhalte auch dem einfachen Volk zugänglich. Er setzte Maßstäbe für die deutsche Sprache und beeinflusste ihre Entwicklung zum gemeinsamen Hochdeutsch. Aber er übersetzte weniger wörtlich, sondern versuchte, die biblischen Aussagen sinngemäß im Deutschen wiederzugeben. Er wollte "dem Volk auf's Maul schauen" und verwendete daher eine kräftige, bilderreiche, volkstümliche und allgemein verständliche Ausdrucksweise. Anregung zur und Hilfe bei der Übersetzung erhielt er von dem Wittenberger Professor Philipp Melanchthon. Als Vorlage diente ihm ein Exemplar der griechischen Bibel des Erasmus von Rotterdam.

Luther war nicht der erste, der die Bibel ins Deutsche übertrug. Schon um 360 entstand die gotische Wulfilabibel. Im 14. Jahrhundert war die Bibel aus der lateinischen Vulgata ins Deutsche übersetzt und bis 1518 14mal hochdeutsch und 4x niederdeutsch gedruckt worden. Aber diese Übersetzungen fußten auf der lateinischen Bibel von Hieronymus (Altes Testament), hatten also bisher mindestens zwei Übersetzungsschritte hinter sich. Luther dagegen bemühte sich um direktere Übersetzungen aus dem Urtext des AT, also dem Hebräischen bzw. Griechischen (Septuaginta).


<>< Torsten

Maglor
Karteizombie
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4281
Registriert: 25.12.2001
Do 11. Nov 2004, 12:10 - Beitrag #12

Die gotische Bibel des Wulfila würde ich nicht unbedingt als deutsch durchgehen lassen. Die Goten sind mit den Deutschen nur bedingt verwandt und zur Zeit Wulfilas existiert noch keine deutsche Sprache, also man geht noch vom westgermanischen bei uns aus und vom ostgermanischen bei den Goten.

MfG Maglor

GenomInc
Excellent Member
Excellent Member

Benutzeravatar
 
Beiträge: 633
Registriert: 30.08.2003
Do 11. Nov 2004, 12:24 - Beitrag #13

ich habe ja auch nur die wiki zitiert mir ging es mehr dadrum klar zu stellen das luther auch den grieschen text genutzt hat und nicht den lateinischen.

Ich selber zb ziehe die elberfelder Übersetzung einfach vor :-)

Maglor
Karteizombie
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4281
Registriert: 25.12.2001
Do 11. Nov 2004, 12:37 - Beitrag #14

Mit seiner Bibelübersetzung (Neues Testament 1521 und Altes Testament 1534), mit der er theologische Inhalte auch dem einfachen Volk zugänglich machen wollte, setzte er Maßstäbe für die deutsche Sprache. Unterstützung bei der Übersetzung der biblischen Texte aus dem Griechischen, Lateinischen und Hebräischen erhielt Luther von Philipp Melanchthon. Als Grundlage diente ihm die griechische Bibel des Erasmus von Rotterdam.


Erasmus hat scheibar das griechische neue Testament neu ediert.
MfG Maglor

Padreic
Lebende Legende
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4485
Registriert: 11.02.2001
Do 11. Nov 2004, 15:47 - Beitrag #15

@Traitor
Was meinst du überhaupt mit Originalversionen? Beim Neuen Testament dürfte es klar sein (dort ist die Textsituation auch recht eindeutig), beim Alten ist es schon komplizierter. Es sind Schriften mit langer Tradition, deren erste Versionen natürlich nicht mehr existieren. Was einem Original aber wohl am nähesten kommt, ist der sogenannte Masoretische Text, die offizielle hebräische Version des Tanach, also des Alten Testaments. Sie wurde im ersten Jahrhundert nach Christus zusammengestellt, aber die ältesten erhaltenen Handschriften stammen erst aus dem 9. Jahrhundert (Codex Leningradensis, Grundlage der meisten hebräischen Bibelausgaben). Bedeutend ist auch die Septuaginta, eine Übersetzung des Alten Testaments ins Griechische, die im vierten Jahrhundert vor Christus begann. Hier existieren auch Handschriften, die im vierten bis zweiten Jahrhundert vor Christus entstanden sind. Auf deren Basis arbeitet beispielsweise auch die orthodoxe Kirche, während die römisch-katholische eben (zumindest früher) mit der Vulgata arbeitet, die von Hieronymus direkt aus dem Hebräischen ins Lateinische übersetzt wurde (auch wenn manche Stellen von der Septuaginta beeinflusst sind). Sie löste die ältere Übersetzung Vetus Latina ab und wurde 1979 in Form der Nova Vulgata revidiert.
Anzumerken sind noch die Qumram-Schriftrollen. Sie enthalten Handschriften aus dem 3. Jahrhundert vor Christus bis zum 1. Jahrhundert nach Christus, unter anderem auch Schriften des Alten Testaments, wobei sich diese Versionen kaum von denen des Codex Leningradensis unterscheiden. Interessant ist aber, dass sich hier auch aramäische Texte wiederfinden, nicht nur hebräische. Und Teile des Alten Testaments sind wohl ursprünglich in Aramäisch verfasst worden.

Alles kein echtes Fachwissen, sondern nur ein wenig wikipediet ;).
Übrigens, um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, benutze ich normalerweise die Luther-Bibel, die ich auch sprachlich gelungen finde.

Padreic

Maglor
Karteizombie
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4281
Registriert: 25.12.2001
Do 11. Nov 2004, 16:48 - Beitrag #16

Die Originalversion der Bibel ist natürlich der heilige Geist! :s7:

MfG Maglor

Marc Effendi
Newromancer
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 3031
Registriert: 11.12.2000
Sa 13. Nov 2004, 00:59 - Beitrag #17

Ich finde es toll, das mein 3000.er Post zu einem christlichen Thema sein soll *freu*

Zum Thema: ich selbst lese gerne Luther, denn es ist viellicht nicht die verständlichste Fassung, aber die am wenigsten interpretierende der aktuell verwendeten Fassungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Gegenüberstellugn einer Passage. Mose fragt hier Gott nach seinem Namen und Gott, also Jahwe antwortet:

Luther: "Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde"
Gute Nachricht: "Gott antwortete: ich bin da (manchmal auch: ich bin der ich-bin-da)"
Hoffnung für alle: "Ich bin euer Gott, der für euch da ist. Drum sag den Israeliten: <ich bin für euch da>"
Schlachter: "Gott sprach zu Mose: ich bin, der ich bin"

Die Stelle lautet übrigens 2.Mose 3, 14

Also ich für meinen Teil finde die Hoffnung für alle verheerend, weil interpretierend. Das ist ein völlig falsches Bild, denn wenn man das Wort Jahwe übersetzt, heißts tatsächlich ich bin da. Aber nicht ich bin für euch da.....

Feuerkopf
Moderatorin
Moderatorin

Benutzeravatar
 
Beiträge: 5707
Registriert: 30.12.2000
Sa 13. Nov 2004, 15:03 - Beitrag #18

Bei allem Verständnis:
Die Bibel besteht aus AT und NT.
Das christliche AT basiert auf der jüdischen Thora, ist also gleichzeitig die Mythensammlung und Historie des jüdischen Volkes.

Das NT ist wesentlich später entstanden, die Evangelien wurden teilweise Jahrhunderte nach dem Tode Jesu' verfasst, etliche Male neu übersetzt und schon in dieser Zeit durchaus "frisiert".

Es gibt kein "originäres Wort Gottes".
Jede Bibelversion ist immer Interpretation und Intention.

Marc Effendi
Newromancer
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 3031
Registriert: 11.12.2000
Sa 13. Nov 2004, 18:40 - Beitrag #19

Das ist so nicht richtig. Wenn wir mal rein bei den Schriften bleiben. Denn es gibt ja Urtexte die dann übersetzt werden. Diese Urbibel ist in latein bzw. altgriechisch (deswegen müssen ja auch die ganzen Bibelschüler das lernen), ergänzt durch hebräische Schriften wie etwa Qumran.

Von daher gibt es wörtliche Übersetzungen, diese sind dann in der Regel recht holprig und mühsam lesbar gemacht, denn man kann das nicht 1:1 übersetzen. Dazu gehören dann Bibel-Übersetzungen wie Schlachter, Luther oder Elberfelder. Und dann gibts noch die interpretierenden Übersetzungen, wie etwa Hoffnung für Alle, Gute Nachricht und Wort des Lebens. Wobei die Interpretationen stellenweise schlicht falsch sind wie in meinem obigen Beispiel. Jahwe ist nicht der "Ich bin für euch da", sondern wenn schon dann der "Ich bin da".

Mein Tipp und das wird Dir eigentlich jeder bestätigen, der sich wirklich und ernsthaft mit der Bibel beschäftigt: die interpretierenden Übersetzungen sind gut zum Einstieg und zum Querlesen, aber für ein tieferes Studium führt eigentlich kaum ein Weg an wörtlichen Übersetzungen vorbei.

Padreic
Lebende Legende
Lebende Legende

Benutzeravatar
 
Beiträge: 4485
Registriert: 11.02.2001
Sa 13. Nov 2004, 23:33 - Beitrag #20

@Feuerkopf
Das NT ist wesentlich später entstanden, die Evangelien wurden teilweise Jahrhunderte nach dem Tode Jesu' verfasst, etliche Male neu übersetzt und schon in dieser Zeit durchaus "frisiert".

Soweit ich weiß, wird zumeist davon ausgegangen, dass sämtliche Evangelien innerhalb von einem Jahrhundert nach Christi Tod entstanden sind.

@Marc Effendi
Diese Urbibel ist in latein bzw. altgriechisch (deswegen müssen ja auch die ganzen Bibelschüler das lernen), ergänzt durch hebräische Schriften wie etwa Qumran.

Wie schon zuvor erwähnt: die lateinischen Bibelversionen sind sämtlich nur Übersetzungen, im Alten Testament aus dem Hebräischen (und das nicht aus Qumram).

Von daher gibt es wörtliche Übersetzungen, diese sind dann in der Regel recht holprig und mühsam lesbar gemacht, denn man kann das nicht 1:1 übersetzen. Dazu gehören dann Bibel-Übersetzungen wie Schlachter, Luther oder Elberfelder.

Als wirklich wörtlich kann man Version wie die von Luther nicht bezeichnen. Er versucht nah am Text zu bleiben und nicht unnötig zu interpretieren, doch einer wörtlichen Übersetzung kommt das noch nicht gleich, die noch wesentlich holpriger wäre als die Luther-Bibel (die ich übrigens eigentlich nicht als holprig empfinde).

Padreic

Nächste

Zurück zu Literatur

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste

cron