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Moby Dick oder der weiße Wal

BeitragVerfasst: Do 9. Dez 2004, 21:36
von Maglor
Moby ist durchaus eines meiner liebsten Bücher, wenn gleich ich freilich nur die gekürzte Version gelesen habe, denn die angeblich unverständlichen in Fachtermini geschriebenen scheinbar wissenschaftlichen Abhandlungen über das Leben der Pottwale sind gütigerweise in den meisten Editionen herauseditiert.

Wie auch immer, es ist die Geschichte des jungen Ismael, der mit merkwürdigen Kannibalen Quiqueg auf der Pequod anwirbt. Dort ist bekanntlich der einbeinige Ahab Kapitän. Und der ist auf der Jagd nach Moby Dick, dem weißen Pottwal, der Ahab eins ein Bein abbiss.

Die besondere Qualität des Buches ist die Metaphorik. Da werden Wale zu biblischen Leviathan, da stehen die drei Heiden im Takelwerk und ein Sarg wird zur Rettungsboje.

MfG Maglor :s4:

BeitragVerfasst: Fr 10. Dez 2004, 00:16
von Traitor
Bisher habe ich den Moby Dick nur vor langen Jahren als Jugendbuch gelesen. Ob das eine extrem zusammengekürzte Fassung oder sogar nur eine Nacherzählung war, weiß ich naturgemäß nicht mehr, im Subgenre "Klassikeraufbereitungen für junge Leser" ist ja beides ähnlich weit verbreitet.
Aber selbstverständlich gehört eine Originalversion zu den Werken, die ich unbedingt mal irgendwann lesen möchte.