"Mein Kampf"

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
Maurice
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So 10. Apr 2005, 17:58 - Beitrag #1

"Mein Kampf"

Ich denke über das Buch kann man auch im allgemeinen diskutieren. E-Noon und ich hatten gestern die Diskussion, ob man das Buch hierzulande erwerben könnte. Da sie dieses schon in einer Bücherei gesehen hatte, hielt ich ihre Zweifel für unberechtigt, dass man dieses Buch nicht auch hier kaufen könnte.
Um das zu überprüfen habe ich bei Amazon nachgeschaut und auch einige Einträge gefunden. Leider finde ich die Informationen bei Amozon oft etwas spärlich.

Ich selbst habe das Buch bisher noch nicht gelesen, würde es aber gerne irgendwann einmal tun. Es ist bekannt, dass ich nicht rechts bin; mein Interesse gründet in der Faszination die für mich von dem Autor ausgeht. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie dieser Mann eine Nation so unter seine Kontrolle bringen konnte. Man hört zwar immer ansatzweise von den kranken Vorstellungen dieses Mannes, doch bekommt man höchstens ein paar Ausschnitte aus seinen Reden zu hören. Das Buch dagegen bietet wohl den umfassensten Einblick in das Denken dieses ehemaligen Diktators.

Wer von euch kennt das Buch oder plant es auch irgendwann einmal zu lesen?

Padreic
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So 10. Apr 2005, 20:58 - Beitrag #2

So viel ich weiß, kann man "mein Kampf" in Deutschland nicht käuflich erwerben (höchstens aus dem Ausland importieren), wenngleich man es durchaus besitzen kann (z. B. als Erbstück von "damals").

Ich vermute, dass das Buch in weiten Teilen einfach recht langweilig ist. Es ist letztlich auch ein Buch eines Mannes von beschränkter Geisteskraft und beschränktem literarischem Talent, der glaubte, unglaublich wichtiges zu sagen zu haben und deshalb sehr ausgedehnt schreibt...der "tiefere Sinn", der Rückschluss auf die Geisteswelt des späteren Diktators kommt wohl erst nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Buch, die wahrscheinlich eben so spannend nicht ist.
Die Lektüre des Werkes mag Teil einer ausführlichen Beschäftigung mit Hitler sein (mit entsprechender Begründung kann man wohl auch in Bibliotheken dran kommen, wobei ich aber nicht weiß, in welcher Form man das akademische Interesse nachweisen muss..), aber ist wohl kaum als erster Bestandteil oder auch als zweiter geeignet, denke ich.

Das bedeutet, dass ich nicht vorhabe, es in absehbarer Zeit zu lesen, auf jeden Fall nicht komplett.

W@bster
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So 10. Apr 2005, 21:15 - Beitrag #3

Zitat von Padreic:Ich vermute, dass das Buch in weiten Teilen einfach recht langweilig ist. Es ist letztlich auch ein Buch eines Mannes von beschränkter Geisteskraft und beschränktem literarischem Talent, der glaubte, unglaublich wichtiges zu sagen zu haben und deshalb sehr ausgedehnt schreibt


warum haben es dann alle deutschen gelesen. <-- es erreichte immerhin so eine art "bestseller".

Maurice
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So 10. Apr 2005, 22:24 - Beitrag #4

@Pad: Und warum habe ich dann unter Amazon.de "Mein Kampf" gefunden? Sind das dann nur Abhandlungen über das Buch? :confused:

Wenn du recht hast, dass man das Buch hierzulande aber in anderen Ländern kaufen kann, dann frage ich mich: WARUM?
Man kommt garantiert auch an Literatur von Mao oder Stalin dran. Zum anderen vertritt doch niemand die Meinung eines Buches, weil er sie liest. Es gibt ja auch genug Atheisten, die die Bibel gelesen haben. Mit welcher Legitimation enthält uns der Staat diese Informationen vor?

Traitor
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So 10. Apr 2005, 22:40 - Beitrag #5

Ich habe wohl kaum vor, das Buch zu lesen, aus denselben Gründen wie Padreic - es gibt sicher bessere, auch politische, Autoren, und Informationen über das Dritte Reich und Hitlers Ansichten erfährt man aus Sekundärliteratur ausreichend und in wohl besserer Form. Vielleicht mal ein paar Auszüge, um eine Urteilsgrundlage zu haben.
Und warum habe ich dann unter Amazon.de "Mein Kampf" gefunden? Sind das dann nur Abhandlungen über das Buch?
Ich finde dort nur "Eine kommentierte Auswahl", "Eine Interpretation", "Dokumentationen" und ein Buch eines George Tabori, das wai diesen Titel hat.
Mit welcher Legitimation enthält uns der Staat diese Informationen vor?
Weil es volksverhetzend ist. Es vertreten eben doch Menschen die Meinung eines Buches. Dass es Beispiele von Atheisten gibt, die trotz Bibellektüre Atheisten sind, ändert nichts daran, dass die Bibel großen Einfluss auf viele Menschen ausübt und viele durch sie zum Christen wurden. Ebendieser Effekt wird auch beim Kampf erwartet, und in diesem Fall ist er im Gegensatz zur Bibel (aus guten Gründen und glücklicherweise) so unerwünscht, dass das Buch verboten wurde, um diesen Effekt zu verhindern.

@Webster: Betrachtet man sich die heutigen Listen, merkt man schnell, dass "Bestseller" ein nur sporadisch mit Qualität korreliertes Attribut ist. Zumal der Kampf damals von vielfältigen anderen Mechanismen mitgetragen und propagiert wurde, von den 12 Jahren, in denen er zur Pflichtlektüre wurde, mal ganz zu schweigen.

Trotzki_Rip
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So 10. Apr 2005, 23:22 - Beitrag #6

warum haben es dann alle deutschen gelesen. <-- es erreichte immerhin so eine art "bestseller".


ähem,das hatte nichts damit zutun das das Buch so super Toll war.
Es wurde jedem deutschem bei der Hochzeit geschenkt,und ich mein man bekam sogar ein Exemplar zur Geburt,für später.
Jedenfalls musste sogar jeder deutsche Haushalt ein Exemplar von 'Mein Kampf'
haben.
Wieviele es tatsächlich gelesen haben bleibt offen,doch ich fürchte zuwenig den vielleicht hätten dann einige Leute etwas klarer gesehen,und es wäre nie soweit gekommen.Aber das bleibt Spekulation.

Feuerkopf
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Mo 11. Apr 2005, 00:06 - Beitrag #7

Es IST langweilig! Ich hatte es vor Jahren mal in der Hand und ich habe versucht, es zu lesen. Unerträglich. Wirklich.

Es stimmt, dass man zur Hochzeit ein Exemplar bekam.

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Mo 11. Apr 2005, 01:26 - Beitrag #8

Warum darf es hierzulande nicht von jedermann erworben und gelesen werden? Wahrscheinlich weil es die Meisten langweilig fänden und es nicht lesen würden. :crazy:

Interessanterweise habe ich vor einiger Zeit auch schon nach diesem Buch gesucht und mich gefragt, ob man es legal käuflich erwerben könnte. Wobei ich gleich von vornherein nicht daran glaubte.

Ein böser Gedanke kommt gerade in mir hoch: Kann es sein, dass man nicht will, dass es gelesen wird, weil es den Menschen zeigen könnte, wie sie auch heute noch manipuliert werden?

Nein, moment, dieser Gedanke ist wirklich viel zu abwegig.
Wir leben schließlich in Freiheit. :cool:

keles
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Mo 11. Apr 2005, 01:35 - Beitrag #9

Als ich in der Türkei, in einem Mehrstöckigen Einkaufszentrum, der so groß ist, wie die Stad, wo ich wohne, in der Bücher Abteilung wahr, sah ich das Buch.

Genauer gesagt, hatte ich das Buch „gefunden". Ich muss etwas ausholen, genauer gesagt 2 Tage vor dem Einkaufszentrum.

Meinem Cousin und ich diskutieren, über die Zensur und totale verbot von Büchern, Music und andre Medien wie zum Ballspiel Nachrichten und Zeitung. Als wir Beispiele angaben und diskutierten ob es gerechtfertig ist, kam ich auf „Mein Kampf". Ein Lehre von mir, hatte in der GSE Stunde darüber mal berichtet.
Mein Cousin meinte, dass das Buch sich gut verkauft, weil es in den Bestseller Listen seit Langezeit Stabil in der Mitte befindet.

Ich habe mir das Buch, wegen verschieden Gründen aber nicht gekauft. Eine der Gründe war, dass man das Geld für was Besseres verwenden könnte. Ich habe aber vor, es irgend wann, einmal durch zu lesen. Ich hoffe dabei, zu verstehen, was in ihm durch ging.
Aber die Sache, mit dem Menschen verstehen, habe ich schon lange aufgegeben.

Bei der Frage Wieso es hier in Deutschland nicht Verkauft wird, bestecht wohl aus zwei gründen.
1. Es ist Volksverhetzend
2. Die „Neue" Deutsche Generation und allgemein die Deutschen, wollen ihre dunklen teil in der Geschichte, für immer und ewig vergraben.

Feuerkopf
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Mo 11. Apr 2005, 01:37 - Beitrag #10

Wenn ich Wikipedia glauben darf, ist die Sache mit dem Verbot eine Urban Legend.

Milena
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Mo 11. Apr 2005, 06:52 - Beitrag #11

@keles: `..den dunklen Teil in der Geschichte wollen die Deutschen für immer und ewig begraben`.....
wäre tatsächlich schön, wenn es mit einem Nichtkaufen eines Buches damit getan wäre!

Maglor
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Mo 11. Apr 2005, 13:36 - Beitrag #12

Meines Wissens ist der Grund für das Fehlen von "Mein Kampf" im deutschen Buchhandel im Urheberrecht begründet.
Bekanntermaßen stammt das Buch aus der Feder Adolf Hitlers, doch nach dem Zweiten Weltkrieg müssen die Urheberrechte (für Deutschland) irgendwie in den Besitz des Freistaats Bayern gelangt sei. Das Land Bayern jedoch verweigert die Publikation aus bekannten Gründen.
Irgendwann verfällt aber das Urheberrecht, wenn sich nämlich der Todestag des Autors oft genug gejährt.

MfG Maglor

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Mo 11. Apr 2005, 13:54 - Beitrag #13

Den dunklen Teil der eigenen Geschichte kann man nur begraben, wenn man auch Bestandteil davon war. Heutzutage kann man höchstens versuchen, aus den Fehlern der vergangenen Generationen zu lernen.

Laut Wikipedia scheint es doch einige unterschiedliche Versionen dieses Buches gegeben zu haben. Es wäre mal interessant zu wissen, was dabei die genauen Unterschiede waren.

Etwas rätselhaft finde ich es sogar heute noch, warum Menschen Psychopathen zu ihrem Leitbild machen. Da steckt eine Menge "Apocalypse Now" in der Welt in der wir leben und zuwenig gute Leitbilder scheint es immer noch zu geben. Vielleicht ist das auch einer der Hauptschlüssel für den Erfolg von Adolf Hitler. Ein entstellter König regiert über entstellte Männlichkeit.

Milena
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Mo 11. Apr 2005, 14:42 - Beitrag #14

das mit der Männlichkeit weiss ich jetzt nicht, aber es gibt nicht viele Menschen, die Charisma haben und u.a. auch damit Millionen von Menschen in den Bann ziehen konnten, Hitler war einer davon. Natürlich hatte dieser auch ein entsprechendes Funktionssystem hinterm Rücken, das ihn noch zusätzlich das ermöglichen liess, was er sich in seiner vergeistigten Welt wunderbar ausgemalt hatte und so zogen Millionen Menschen mit ihm gemeinsam in den´Kampf´...

Ipsissimus
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Mo 11. Apr 2005, 16:18 - Beitrag #15


Da Hitler bis zu seinem Tod mit Wohnsitz am Prinzregentenplatz 16 in München gemeldet war, wurde Hitlers Vermögen, das von den Alliierten beschlagnahmt worden war, nach Kriegsende dem Freistaat Bayern übertragen. Zu diesen Vermögenswerten zählen auch die Nutzungsrechte an Mein Kampf. Sie enden am 31. Dezember 2015 (70 Jahre nach Hitlers Tod, gemäß Urheberrechtsgesetz). Der Bayerische Staat geht gegen unkommentierte Nachdrucke mit allen rechtlichen Mitteln vor.

In den angelsächsischen Ländern, in Israel (dort wird in englisch und hebräisch nachgedruckt) und in Skandinavien erscheinen jedoch für daran Interessierte immer mehr Reprints. Während die Rechtslage in den USA und Großbritannien eindeutig eine Veröffentlichung erlaubt, ist die Lage in Skandinavien unklar. Einem (politisch linksliberalen) Verleger in Schweden beispielsweise wurde die Publikation untersagt, er musste allerdings bisher keinerlei Sanktionen fürchten, obwohl er die Veröffentlichung fortsetzte. Ob Bayern überhaupt das Urheberrecht für Mein Kampf in Schweden besitzt, haben die Gerichte immer noch nicht abschließend entschieden. In Deutschland darf Mein Kampf laut einem Urteil des Bundesgerichtshofes antiquarisch vertrieben werden (BGHSt 29, 73). Auch der Besitz des Buches ist grundsätzlich nicht verboten.

Die Restriktionen in Bezug auf die drucktechnische Herausgabe des Buches haben sich durch die Gegebenheiten des Internets ein Stück weit überholt. Der Text ist im World Wide Web in vielen Sprachen vertreten. Da es allerdings keine Autorisierung oder Prüfung dieser Onlinetexte gibt, ist nicht gewährleistet, dass sie tatsächlich einer offiziellen Ausgabe entsprechen.


wikipedia

Maurice
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Mo 11. Apr 2005, 22:04 - Beitrag #16

Da es schon spät ist, konnte ich noch nicht alle Posts lesen, was ich spätestens Übermorgen nachholen werde.
Deshalb nur der eine Punkt: Ich habe heute in einer meienr Vorlesungen von einem Germanistik-Prof erfahren, dass es in der Uni-Bib NS-Literatur gibt, vielleicht ist "Mein Kampf" da auch dabei und ich lese dort einfach mal rein. ^^

@Zensur: Wenn der Staat die Verbreitung dieses Buches verbietet, beweist er damit nur, dass er seinem Bemühen nach politischer Aufklärung selbst als unzureichend einstuft. Ein aufgeklärtes Volk wird sich nämlich nicht von solch einer Propaganda beeinflussen lassen.
Das Argument, dass es volksverhetzend ist und deshalb nicht publiziert werden sollte, zieht nur dann, wenn man die Staaten kritisiert, in denen es frei verkäuflich ist. Wenn man Angst haben sollte, dass Leser dieses Buches Anhänger der NS-Ideologie werden könnten, dann müssen wir wohl befürchten, dass sich die Juden irgendwann selbst vergasen, weil sie auch freien Zufgriff auf dieses Buch haben.

C.G.B. Spender
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Mo 11. Apr 2005, 23:44 - Beitrag #17

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das Regierungen überhaupt an einem vollkommen aufgeklärten Volk interessiert sind. Aber das tut jetzt wahrscheinlich wenig zur Sache...lag mir halt nur so auf der Zunge. ;)

Feuerkopf
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Di 12. Apr 2005, 00:36 - Beitrag #18

Maurice,
manchmal sollte man doch die Vorgängerpostings lesen... ;)

Das Buch ist NICHT verboten. Es wird nur z. Z. nicht neu verlegt. Antiquarisch kannst du es bekommen.
Der Rechteinhaber, das Land Bayern, hat bislang keine Neuveröffentlichung genehmigt. Es gibt aber wohl jede Menge kommentierte Ausgaben.
Du wirst bestimmt fündig in der Bibliothek.

Maglor
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Di 12. Apr 2005, 12:50 - Beitrag #19

Ich spekuliere mal, es würde auf ebensoviel Kritik (durch wahrscheinlich die gleichen Personen) kommen, wenn sich der Staat Bayern am Verkauf des Buches "Mein Kampf" eine goldene Nase verdienen würde.

Interssant an "Mein Kampf" und der Person Adolf Hitler ist die Einheit von Person und Diktator. Hitler stellt ein Unikum in der Geschichte da. Er ist der Ideologe, der gescheiterte Putschist und der Diktator in einer Person. Er ist gleichzeitig Fundi und Realo.
Die Ideologie der Nationalsozialismus entsprang ausschließlich seinen Gedanken (Das auch er Quellen hatte, ist mir bekannt, aber die Sammlung und Kombination zu einem ganzen ist sein Werk.) Später führte er die revolutionäre Bewegung in den Hitlerputsch. Jahre später wird er zum Reichskanzler gewählt und kurz darauf säubert er nach dem sogenannten "Röhm-Putsch" die Parteiorgane und schaltet die radikal revolutionären Flügel der Partei aus.
Der Kommunismus brauchte hierfür eine Vielzahl von Personen. Marx schrieb das Kaptial. Lenin machte die Revolution und Stalin "säuberte" die Partei.

MfG Maglor

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Di 12. Apr 2005, 22:02 - Beitrag #20

Zitat von Maurice:
@Zensur: Wenn der Staat die Verbreitung dieses Buches verbietet, beweist er damit nur, dass er seinem Bemühen nach politischer Aufklärung selbst als unzureichend einstuft. Ein aufgeklärtes Volk wird sich nämlich nicht von solch einer Propaganda beeinflussen lassen.
Das Argument, dass es volksverhetzend ist und deshalb nicht publiziert werden sollte, zieht nur dann, wenn man die Staaten kritisiert, in denen es frei verkäuflich ist. Wenn man Angst haben sollte, dass Leser dieses Buches Anhänger der NS-Ideologie werden könnten, dann müssen wir wohl befürchten, dass sich die Juden irgendwann selbst vergasen, weil sie auch freien Zufgriff auf dieses Buch haben.



Wo er Recht hat hat er Rech selbst wenn das Buch tatsächlich einfach nicht mehr gedruckt wird.

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