Maglor schreibt einen Fantasy-Roman?

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
Maglor
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Sa 18. Nov 2006, 19:58 - Beitrag #1

Maglor schreibt einen Fantasy-Roman?

Da ich im Moment viel Zeit habe, da ich mein Studium (Germanistik und Geschichte auf Lehramt an Gymnasien) abbrechen werde, kam mir in den Sinn ein Buch zu schreiben. Das wollte ich ja schon immer mal machen. Ich habe zwar schon einiges an Literatur erzeugte, etliche Gedichte und eine Hand voll Kurzprosa, aber an ein Buch habe ich mich noch nie gewagt.
Es soll sich um einen Fantasy-Roman im Stil von Tolkien oder Tad Williams handeln im einem großen Anhang ähnlich dem Herr-der-Ringe-Anhängen. Schwer punkt wird es sein eine neue komplexe Fantasywelt zu erschaffen. Mit der Erschaffung jener Welt bin ich schon recht weit.
Tipps und Tricks dürft ihr mir gerne geben!

aleanjre
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Sa 18. Nov 2006, 20:56 - Beitrag #2

Warum willst du dein Studium abbrechen? Und was planst du als Ersatz, um dich zu nähren? :boah:

Zu deinem Schreibprojekt: Welche Tipps suchst du? Wie man Schreibblockaden überwindet? Wie man Charaktersheets erstellt? Wie man flockige Dialoge schreibt? Klischees vermeidet? Grammatik? Rechtschreibung?
Oder denkst du schon an Veröffentlichung?

Grundsätzlich: Obwohl ich mittlerweile ca. 3 Millionen Worte im Textformat geschrieben und Geschichten&Romane in allen Längen geschrieben habe, suche ich immer noch meinen Stil. Das wichtigste ist deshalb: auch, wenn es nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, bleib am Ball, gib nicht auf. Immer wieder weiterschreiben, aufraffen, den inneren Schweinehund beißen. Schreiben ist ein Handwerk, und es dauert Jahre, bis man etwas erschaffen kann, das dem eigenen Perfektionismus gerecht wird.

Maglor
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Mi 22. Nov 2006, 19:28 - Beitrag #3

Ich breche mein Studium aus gesundheitlichen Gründen ab. Wahrscheinlich werde ich ein Ausbildung in der Verwaltung machen.
Ich glaube in Grammatik und Rechtschreibung bin ich recht geschickt. Einen Stil habe ich auch, der ist aber exotisch. Ich denke aber, ich neige zum Klischee!

Traitor
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Do 22. Sep 2016, 10:11 - Beitrag #4

Werter Noldo, ist aus dieser Idee eigentlich jemals eine veritable Jugendsünde geworden, oder gar mehr...?

Maglor
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Fr 23. Sep 2016, 14:57 - Beitrag #5

Zumindest habe ich nichts vorzuweisen, was sich zu verbrennen lohnt. Ich bin mir mehr sicher, ob ein paar Sätze in der vorgenannten Absicht ausformuliert habe.
Mit unter #1 vorgenommen Proklamation ging es mir wahrscheinlich darum, mich selbst unter Druck zu setzen. Eigentlich hätte ich den Roman schreiben müssen, um nicht nach 10 Jahren wie ein Trottel darzustehen. :para:
aleanjre Hinweis auf Schreibblockaden und den inneren Schweinehund waren also sehr richtig, wenn auch nicht fruchtbar.

Feuerkopf
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So 25. Sep 2016, 16:07 - Beitrag #6

Gib dich dran! Als Spezialistin für Kurzgeschichten habe ich sehr mit Langtexten zu kämpfen. Ich habe jetzt seit einem halben Jahr eine Geschichte in Arbeit, die sehr, sehr langsam voran kommt. Da aber die Idee trägt, habe ich den Ehrgeiz, endlich einmal eine lange Geschichte fertig zu schreiben, egal, wie lang es dauert.
Alea hat recht, setz dich dran und schreib. Und wenn es nur eine halbe Seite ist. Je mehr man sich damit befasst, desto besser läuft es. Wenn es eine komplexe Geschichte ist, schadet es nicht, sich ein kleines Kompendium zu schreiben, damit man die agierenden Personen immer vor Augen hat und nicht irgendwann eine Figur von blondlockig auf glatzköpfig wechselt oder so. ;)

aleanjre
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Di 27. Sep 2016, 00:49 - Beitrag #7

Bereust du es, den Roman nicht geschrieben zu haben? Dann gib dich dran! Interessiert dich das heute überhaupt nicht mehr und du hattest das eigentlich schon glücklich verdrängt: Lass rasch wieder den Staub der Zeit darüberrieseln. ;)


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