Narration im Präsens

Narration im Präsens anstatt im Präteritum? Ja oder nein? Wann und warum?
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Mit kleinem "p" wäre der Satz noch schöner.Zitat von Maglor:Besser als Perfekt allemal.
Zitat von Traitor:Aber oft wirkt sie auch einfach unglaubwürdig oder unnatürlich, denn sobald ein Buch eine klare Erzählperspektive hat, muss es eigentlich fast zwangsläufig in der Vergangenheit geschrieben sein, denn wer hat bitte während einer Handlung Zeit, zu erzählen, und wem erzählt er da?
Bei einem ich-Erzähler ist automatisch gegeben, dass die Geschichte in der imaginären Zwischenebene zwischen Geschehen und Leser tatsächlich in irgendeiner Form aktiv erinnert, erzählt oder aufgeschrieben wird. Bei den diversen Formen der dritten Person kann das, was man im technischen Sinne "Erzähler" nennt, einfach eine Art "Kamera" sein, die passiv berichtet. Es kann aber auch ein mehr oder weniger personifizierter tatsächlicher Erzähler sein - jemand, der die Geschichte seines Freundes erzählt, ein imaginärer Chronist, ein tatsächlicher (mehr oder weniger) allwissender Beobachter - egal, ob er vom Autor explizit genannt wird oder nicht. Das wäre dann ebenfalls "eine klare Erzählperspektive".Fraglich ist nur, was Traitor mit "eine klare Erzählperspektive" meint. Eine personale Erzählperspektive? Oder den zuvor konkret genannten Ich-erzähler?
Literarischer Purismus bezogen auf "nur ein Tempus pro Werk", oder sprachlicher Purismus technisch korrekter Tempus-Verwendung?Ich glaube sowieso, dass der Tempora-Purismus der deutschen Schriftsprache ziemlich aufgesetzt und unnatürlich ist.