Sterben Bücher aus?

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.
netspider
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So 15. Jun 2003, 14:45 - Beitrag #1

Bücher

Sind Bücher vom aussterben bedroht?

Traitor
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So 15. Jun 2003, 14:52 - Beitrag #2

Nein. Klassische Feinde wie Fernsehen decken andere Gebiete ab, die sind keine wirkliche Gefahr, auch wenn sie einiges Publikum abziehen.
Buch-Alternativen wie E-books sind letztendlich nur eine andere Form, würden also den Inhalt nicht beseitigen. Und auch die Form wird sich meiner Meinung nicht durchsetzen, da ein Papier-Buch einfach praktischer ist als jede elektronische Form. Und so ein volles Bücherregal hat halt seinen Reiz.

PS: Habe den Titel mal eindeutiger gemacht.

Fargo
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So 15. Jun 2003, 15:16 - Beitrag #3

Die Frage ist aber vielleicht nicht nur, ob andere Erzählformen Publikum abziehen, Traitor. Die Frage ist eher, ob eine bestimmte moderne Sozialisation (zu der unter anderem frühe, hohe Dosen von Computer-/Konsolenspielen und Fernsehen gehören) die Lesefähigkeit von immer mehr Menschen zerstört.

Einmal dadurch, dass den Menschen die Übung fehlt, das Lesen also später mühseliger wird und weniger Spaß macht. Zum anderen dadurch, dass ihre Konzentrationsfähigkeit durch eine Mediensozialisation voller schnell wechselnder Reize nicht richtig ausgeprägt wird: Lesen ist dann für sie mehr oder weniger körperlich eine zu große bzw. fremdartige Anstrengung.

Und weil sie in einem System rascher Belohnung kleiner Mühen und raschen Weiterhüpfens aufwachsen , fällt es ihnen auch besonders schwer, an etwas dran zu bleiben, das erst nach einiger Anstrengung und Eingewöhnung vielleicht Resultate bringt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Bücher sich auf dem allmählichen Rückzug befinden. Sie werden nicht in den nächsten paar Jahren verschwinden, aber in den nächsten paar Generationen.

Fargo

Thod
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So 15. Jun 2003, 15:21 - Beitrag #4

irgendwann stirbt alles einmal aus.

zu meinen lebzeiten wird es allerdings immer bücher in meinen regalen geben.

gruss,
thod

The Dom
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So 15. Jun 2003, 15:33 - Beitrag #5

So schnell werden die normalen Bücher nicht aussterben. Ein Buch ist einfach praktischer oder wer will sich schon vor einen Monitor setzen und ein Buch (vor allem einem Roman) lesen? Selbst sich mit einem Notebook irgendwo hin zu setzen macht nicht soviel Spaß wie mit einem Buch (ja, ich kann das beurteilen).

Aber ich kann mir gut vorstellen, dass irgendwann mal ein Ding in der Art eines PDAs gibt (größer, flacher oder wieauchimmer) auf dem man Bücher speichern kann und dann auf einem Bildschirm lesen kann. Diese Form könnte Bücher irgendwann komplett ablösen - doch so schnell wird das sicher nicht passieren, denn
- wer gibt schon gern etwas auf von dem er viel hat
--- und das (vermutlich ;)) auch noch gern
- wer gibt 10-20€ für eine Datei aus (ein dickes Buch rechtfertig den Kauf doch eher)
So etwas erfordert eben eine "Umgewöhnungsphase"

Original geschrieben von Thod
zu meinen lebzeiten wird es allerdings immer bücher in meinen regalen geben.

Jetzt stellt sich die Frage: Reale oder virtuelle Regale ;)

Blue World
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So 15. Jun 2003, 16:01 - Beitrag #6

Bei mir werden Bücher nie aussterben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, ein Buch am Computer oder ähnliches zu lesen. Ich liebe es einfach, wenn ich ein Buch in der Hand habe, die Seiten spüren kann und blättern kann. Für mich ist ein Buch etwas ganz spezielles und ich liebe es, darin zu lesen. Gerade an diesem Wochenende habe ich bis jetzt zwei Bücher gelesen und ein drittes angefangen.
Ich weiss, für viele Menschen ist lesen sehr beschwehrlich und nur wenige Leute, die ich kenne (vor allem in meinem Alter) lesen Bücher. Aber auch mein Büchergestellt wird sich immer weiter füllen und niemals leer werden.

lg Blue World

Traitor
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So 15. Jun 2003, 16:36 - Beitrag #7

@Fargo: Ich glaube nicht, dass diese Effekte dem Lesen noch weiter schaden werden, als es jetzt der Fall ist. Es lesen nur noch bestimmte Schichten (was denke ich auch in der Vergangenheit nicht anders war, da haben die "ungebildeten" Jugendlichen halt draußen rumgehangen gebildet anstatt jetzt fernzusehen...) Und diejenigen, die jetzt lesen, werden sich das auch nicht "abgewöhnen" lassen.

Padreic
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So 15. Jun 2003, 18:25 - Beitrag #8

Die einzige Möglichkeit von E-Books, die wirklich interessant wäre, ist die (noch nicht ganz entwickelte), spezielles Papier zu nehmen, wo man elektrisch den Text verändern kann.

Aber ich denke, das Buch an sich bzw. die Form des Inhalts wird nie aussterben, da es keinen echten Ersatz gibt. Ich weiß auch nicht, ob es jemals so viel mehr Leute gegeben hat, die gelesen haben. Es mag sein, dass in Zukunft die Anzahl der Leute, die Bücher lesen sinkt, aber es wird immer (oder zumindest noch sehr sehr lange) Leute geben, die lesen, weil es für diese Art von Genuss wohl keinen Ersatz gibt.

Padreic

Fargo
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So 15. Jun 2003, 19:59 - Beitrag #9

BuchhändlerInnen und LehrerInnen - und in meinem Fall: auch die eigenen Erinnerungen - bestätigen durchaus, dass es gerade heftige Verschiebungen gibt. Auch in den bürgerlichen Schichten wird immer weniger gelesen.

Bei den Eltern hat das teils mit der beruflichen Belastung zu tun. Bei den Kindern auch damit, dass ihnen das Lesevorbild fehlt. Aber auch damit, dass manche - bürgerliche - Eltern keinen Schubs in Richtung Lesen geben, weil sie in dieser alten Kulturtechnik keinen Wettbewerbsvorteil ihres Sprößlings in einer auf nackten Verteilungskampf ausgerichteten Gesellschaft sehen. Das Kind soll sich lieber mit dem Computer beschäftigen, das zahlt sich vielleicht mal aus.

Natürlich gab es Zeiten, in denen weniger gelesen wurde. Es gab aber auch Zeiten, in denen sehr viel mehr gelesen wurde. Was nicht heißen soll, dass dieses Lesen immer schon und medienbedingt besser, bildender, fruchtbringender, persönlichkeitsstärkender (und was man sonst noch so an Nützlichkeitskategorien finden kann) war als das Fernsehschauen von heute.

Aber das Lesen von billigem Schund hat einst immerhin eine gewisse Routine im Umgang mit der Kulturtechnik selbst geschaffen, so dass der Umstieg von Heftchenroman auf Karl May auf Joseph Conrad jeweils leichter fiel als der von "Half Life" auf Philip K.Dick.

Gewiss wird es noch sehr, sehr lange Menschen geben, die Bücher lesen. Es gibt heute noch Menschen, die Schellackplatten sammeln und hören. Es gibt sogar noch Schwarzpulverschützen, Leute, die am Wochenende ihre Radschlosswaffen aus dem Schrank holen und es ordentlich knallen lassen. Aber das ist dann keine breit verwurzelte Kulturtechnik mehr, die einen gesamtgesellschaftlichen Erfahrungsraum schafft, sondern das Hobby von Sonderlingen, eine absolute Nischenkultur.

Das ist übrigens unvermeidlich, da gebe ich Thod ganz Recht. Es hat eine Zeit ohne Bücher gegeben, und es wird wieder eine Zeit ohne Bücher (sieht man von der Subkultur der Sonderlinge ab) geben.

Menschen, die in dieser anderen, elektronischen Kultur aufwachsen, wird das Lob der Bücher so vorkommen wie uns der Vorwurf, wir wüssten gar nicht, was das eigentlich leben sie, weil wir uns mit Hilfe von toten Maschinen fortbewegten und nicht mit Hilfe von lebendigen Pferden. Den meisten von uns käme diese Mahnung lachhaft vor. Trotzdem gibt es Mitmenschen, die auch heute die schönsten Stunden ihres Lebens mit Pferden zubringen, also an einer überlebten Zivilisationsform festhalten, und sich sehr wohl vorstellen könnten, dass eine Welt im Huf- statt im Maschinentakt eine bessere wäre.

Ürbigens muss man sich nur mal hier im Forum umschauen: das Literaturforum ist nicht gerade der Teil der Matrix, in dem der Bär steppt. Computer, Sport, Musik, Mangas - das generiert alles viel mehr Beiträge, obwohl Literatur ein ergiebiges Thema wäre. Viele User schauen überhaupt nie in diesen Bereich - und das sind eben keine armen Findelkinder aus dem Subproletariat, die als lebende Rußbesen durch Kamine rutschen müssen, wie die armen Teufel bei Charles Dickens. Das sind genau jene privilegierten Mediennutzer, deren Vorgänger in früheren Generationen engeren Umgang mit Büchern pflegten.

Schwarzpulverschütze Fargo

Thod
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So 15. Jun 2003, 20:41 - Beitrag #10

@ the dom,
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reale
@ fargo,
das Literaturforum ist nicht gerade der Teil der Matrix, in dem der Bär steppt

bücher lesen, und sich in foren darüber austauschen sind ja auch zwei paar schuhe

gruss,
thod

Fargo
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So 15. Jun 2003, 20:51 - Beitrag #11

bücher lesen, und sich in foren darüber austauschen sind ja auch zwei paar schuhe


Ein Spiel zocken und darüber diskutieren, Musik hören und darüber schreiben, am Prozessor herumbasteln und davon erzählen, mit Chips vor der Sportschau sitzen und einen Beitrag darüber verfassen, sind ebenfalls verschiedene Tätigkeiten.

Trotzdem sind die entsprechenden Abteilungen der Matrix besser besucht. Daraus schließe ich auf ein geringeres Interesse an Literatur.

Bei der - wenn auch manchmal nur scherzhaften - Bekenntnisfreudigkeit der User bei eher intimen Fragen scheint mir die andere Erklärung für das Missverhältnis eher unwahrscheinlich. Nämlich die, ein Großteil der Matrixler lese durchaus ständig, möchte aber nicht öffentlich darüber diskutieren, weil Lesen als etwas sehr Privates empfunden wird.

Fargo

Blue World
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So 15. Jun 2003, 21:23 - Beitrag #12

Ihr schreibt hier immer wieder, dass vor allem junge Menschen immer weniger bis gar nicht lesen. In meinem Freundeskreis ist das auch so, ich bin praktisch die einzige, die so viel und regelmässig liest. Das liegt sicher auch noch daran, dass wir zu Hause keinen Fernseher haben. Hätten wir einen, würde ich am Abend sicher mal die Nachrichten schauen und danach vielleicht noch einen guten Film. Da ich aber diese Möglichkeit nicht habe, lese ich Bücher.
Ich denke, es kommt immer noch darauf an, was man sonst noch machen könnte. Hat man einen Computer, einen Fernseher, irgendwelche Games und Bücher, so steht das "beschwehrlichste" sicher an letzter Stelle. Und bei den meisten Menschen ist das halt das Lesen. Je mehr man hat, umso mehr muss man die Zeit aufteilen. Es kommt dann alles ein bisschen kürzer.

lg Blue World

Fargo
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So 15. Jun 2003, 21:42 - Beitrag #13

Du hast einerseits vollkommen Recht, Blue World: der Stellenwert des Lesens hängt auch davon ab, welche Konkurrenz das Lesen hat, also welche Spielwiesen meiner Fantasie sonst noch zur Verfügung stehen.

Andererseits weist Du darauf hin, Lesen sei besonders anstrengend - es verliere also quasi deshalb in der direkten Konkurrenz mit anderen Unterhaltungsangeboten, weil die Konsumenten den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

Diese subjektive Anstrengung ist aber um so größer, je weniger Leseroutine jemand hat. Für mich zum Beispiel ist es sehr viel leichter, zehn, zwölf Stunden am Tag mehr oder weniger am Stück zu lesen als zehn, zwölf Stunden Filme zu schauen oder Compi zu zocken. Leider habe ich die Chance dazu ja nur im Urlaub.

Ich schaue übrigens seeehr viele Filme, daddle hie und da eine Runde, höre gerne Musik, surfe mit Vergnügen ohne Plan und Ziel, schaue sehr gerne Fotobände, etc. pp., bin also durchaus kein Lesepurist.

Fargo

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So 15. Jun 2003, 21:49 - Beitrag #14

@Fargo
Für mich ist lesen auch nicht anstrengend, aber wenn du von Klein auf immer eine grosse Auswahl an Freizeitbeschäftigung hast und nie gross gelesen hast, ist es eine grosse Anstrengung. Wenn ich daran denke, wie einige Leute aus meiner Klasse gekämpft hatten, damit sie die sechs Bücher für die Deutsch-AP gelesen haben, dann ist das eine riesen Arbeit für sie.
Für mich ist lesen wie das abtauchen in eine andere Welt. Hier kann ich all den Ärger und Stress aus dem Alltag vergessen. Klar bin ich auch sehr viel im Internet und ich gehe auch am Wochenende weg oder schaue mir DVD's an, aber Lesen steht bei mir immer an erster Stelle. Habe ich einmal ein Buch angefangen lese ich es meistens ohne Pause (ausser fürs Essen und Trinken :) ) zu Ende, auch wenn es bis spät in die Nacht hinein dauert.

lg Blue World

Fargo
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So 15. Jun 2003, 22:10 - Beitrag #15

Die Entwicklung zum Leser / zur Leserin ist auch sehr davon abhängig, welche Bücher man in die Finger bekommt. Weil es mittlerweile schon viele Familien gibt, in denen die Eltern mit Büchern wenig anfangen können, bekommen die Kinder dort auch wenige oder die falschen Lesetipps.

Von dem Schwachsinn der Lektürelisten in den Schulen mal ganz abgesehen - diese Pflichtlektüren scheinen ja gezielt herausgesucht, um den Leuten die Lust am Lesen so gründlich auszutreiben, als sei dieser Schulkanon ein Teil der staatlichen Suchtverhütungsprogramme.

Ich bin sehr dankbar für "Harry Potter" - diese Bücher haben vielen jungen Lesern die Erfahrung vermittelt, dass der Kick des Lesens größer sein kann als die Anstrengung.

Eltern, Lehrer, Buchhändler, Bibliothekare müssten auch gewitzter vorgehen. Natürlich kann ich das Computerspiel zum natürlichen Feind des Buches ausrufen. (Was die Konzentrationszerrüttung durch schnelle Spiele angeht, ist da ja auch durchaus was dran...) Aber wenn ein Kind fasziniert ist von "Monkey Island", dann ist das vielleicht ein wunderbarer Moment, den ollen Schmöker "Die Schatzinsel" wieder zu Ehren zu bringen. Nur mal so als Beispiel.

Und wer kennt eine Buchhandlung oder Bücherei, die anlässlich von "Matrix Reloaded" mal ein Fenster oder eine Ecke mit solchen Virtual-Reality-Geschichten, mit Gefangen-in-der-Kunstwelt-Romanen dekoriert hat? Bitte melden...

Was liest Du denn gerne, Blue World?

Fargo

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So 15. Jun 2003, 22:14 - Beitrag #16

Was ich sehr gerne lese, ist Hermann Hesse. Aber zuviel auf einmal kann ich da nicht lesen. Wenn ich ein Buch von ihm lese, brauche ich immer sehr viel Zeit, da ich immer wieder überlege, was er genau damit sagen will. Aber seine Bücher beeindrucken mich immer sehr. Oft lese ich auch Romane (keine Liebesgeschichten, die kann ich nicht leiden :) ) und deutsche Literatur. Aber in letzter Zeit kam ich nicht zum Lesen, da wir AP hatten.
Was liest du so?

lg Blue World

Fargo
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So 15. Jun 2003, 22:24 - Beitrag #17

Alles außer Hesse. ;)

Ganz im Ernst, an dem habe ich irgendwann den Geschmack verloren - nachdem ich ihn früher sehr gerne gelesen hatte.

Ansonsten aber wirklich: Weltliteratur querbeet, aber mit ein paar Schwerpunkten: USA, GB, Italien, deutschsprachige Literatur bis 1945, Krimis und SF, auch viele Sachbücher: Geschichte, Sozialgeschichte, Geisteswissenschaft. Mich packt das gerne anfallsweise, dann lese ich z.B. mal 20, 30 finnische Bücher nacheinander weg, in der Hoffnung, dass ich dann ein paar Zusammenhänge begreife.

Fargo

Thod
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So 15. Jun 2003, 22:30 - Beitrag #18

Daraus schließe ich auf ein geringeres Interesse an Literatur.

nun, ich kann da am ehesten von mir ausgehen. ich leser gern und viel, aber ich besuche das literaturforum kaum.

gruss,
thod

netspider
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Mo 16. Jun 2003, 17:14 - Beitrag #19

Ich stelle diese Frage weil es immer weniger werden die lesen. Die vortschreitene Technologie öffnet neue Wege zum "Amüsieren" und viele Leute wissen garnicht ein richtig gutes Buch zu schetzen es gibt sogar Leute die behaupten das sie Lesen hassen.

desillusioniz0r
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Mo 16. Jun 2003, 18:11 - Beitrag #20

Ich denke nicht, das Bücher so bald aussterben werden, weil das Lesen einfach einen gewissen Reiz ausübt. Ich selbst gehöre eher zu den Leuten, die für ein Buch auch mal zwei Wochen brauchen, schade eigentlich, da ich gerne mehr lesen würde.

Und ich glaube nicht wirklich, dass man das Lesen hassen kann, wer so etwas behauptet tut es ohne nachzudenken oder hat es noch nie probiert...

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