Utopia Novels

Die Faszination des geschriebenen Wortes - Romane, Stories, Gedichte und Dramatisches. Auch mit Platz für Selbstverfasstes.

Welche dieser Utopien ist euer Favorit?

1984 - G. Orwell
3
30%
Wir - F. Samjatkin
1
10%
Schöne neue Welt - A. Huxley
2
20%
Fahrenheit 451 - R. Bradbury
2
20%
Farm der Tiere - G. Orwell
2
20%
 
Abstimmungen insgesamt : 10

Marc Effendi
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Do 18. Jul 2002, 18:09 - Beitrag #21

Off Topic ON

Ja, Seeker, dieses Avatar sagt mir bedeutend besser zu, obwohls ja Deine Sache ist, welches Du verwendest. Ich persönlich fand den Skorpion wirklich agressiv....
Aber Dark Side of the Moon ist okay....:s11: :s11:

Off Topic OFF

Seeker
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Fr 19. Jul 2002, 09:20 - Beitrag #22

Off Topic On

Tja, hat ja auch was mit Weltraum zu tun, gelle!? Pink Floyd find ich phasenweise eh gut. Und das Cover hat mir schon immer gefallen. Aber keine Angst - ich hab das Pic nicht "nur" wegen Dir geändert. :D
War mir nach ner Weile zu heftig, der Skorpion.

Gruss,
Seeker

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Seeker
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Di 6. Aug 2002, 13:56 - Beitrag #23

Original geschrieben von Traitor

Ein gutes, "neueres" Buch, das in diese Richtung geht, ist "Tigeraugen" von Tonke Dragt. Wobei das teilweise auch in Richtung Surrealismus geht.


Jetzt steht´s bei mir im Regal! War überrascht, wie dick es ist. Erst noch James Joyce, danach wieder mal einen Band Perry Rhodan und dann ... Tigeraugen!

Gruss,
Seeker

Marc Effendi
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Di 6. Aug 2002, 19:32 - Beitrag #24

James Joyce. Etwa Ulysses? Wär glaub ein echter Abschrecker für mich. Schon allein von der Dicke her...

Padreic
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Di 6. Aug 2002, 19:51 - Beitrag #25

Dicke war noch nie ein Abschrecker für mich, eher ein Anreiz, aber der literarische Anspruch schreckt mich weitesgehend noch von "höherer" Literatur ab...
Aber das geht hier ins Off-Topic. Das bespricht man besser im "Welches Buch lest ihr gerade"-Thread oder macht einen neuen auf.

Padreic

Ratte
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Mi 7. Aug 2002, 11:08 - Beitrag #26

Dicke ist kein Problem bei einem Buch mit literarischem Wert! Qualität UND Quantität - was will man mehr?!
Übrigens hast doch gerade Du, Marc Effendi, schon mehrere Tausend Seiten PR gelesen! Halt aufgeteilt auf mehrere Bände - aber im Endeffekt macht das doch keinen sooo großen Unterschied!

Seeker
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Mi 7. Aug 2002, 12:14 - Beitrag #27

Dann werde ich mal das OFF TOPIC mit diesem Post beenden - nur eines noch: ja, Ulysses steht auf meiner Liste ... sind zwar fast 1000 Seiten, aber ich komme mit dem Stil recht gut klar. :D

Und jetzt zu den Utopia Novels zurück:

Ich habe vor Jahren das Buch "Hellströms Brut" von Frank Herbert gelesen. Schockierend und zugleich anregend. Ich würde es in die Richtung "Utopie" einordnen, auch wenn es nur ein SF-Roman ist.

Es geht um eine neue Gesellschaftsform, die sich an den staatenbildenden Insekten (im Buch Ameisen) orientiert. Es wird klar geschildert, wie das Leben im Stock abläuft und auch wie die Umwelt darauf reagiert (wer hätte es vermutet: ausgesprochen feindlich!).
Es gibt neue Denkanstöße.
Kennt es jemand von Euch?

Gruss,
Seeker

Marc Effendi
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Mi 7. Aug 2002, 19:45 - Beitrag #28

Hab zwar davongehört, aber ich habs nicht. Weder physisch noch gelesen....

Seeker
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Do 8. Aug 2002, 09:24 - Beitrag #29

Ist auch schwer zu finden, wenn man es nicht gerade irgendwo gebraucht kaufen kann! Amazon hat es nicht im Programm! Bzw. nicht lieferbar ... zum Glück hab ich noch ein Exemplar abgestaubt. War wieder mal einer dieser Zufallskäufe.
Wenn´s Dich interessiert, dann gib unter Google doch mal "Hellstroms Brut" ein - da gibts einige nette Seiten mit Kritiken.

Gruss,
Seeker

Marc Effendi
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Do 8. Aug 2002, 16:59 - Beitrag #30

Werd ich mal machen. Danke für den Tipp.:s1:

Traitor
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Fr 29. Aug 2003, 15:53 - Beitrag #31

Dieser Thread hat doch mal eine Wiederbelebung verdient. 1984 habe ich vor einigen Monaten endlich gelesen, denke auch, dass ich dazu schon irgendwo was geschrieben hat. Diesen Urlaub war es dann Fahrenheit. Beides auf Englisch.
Auch dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es ist in gewissem Sinne einfacher, kleiner als 1984 - sowohl von der Länge als auch vom Ausmaß der Dystopie - aber genauso erschreckend. Hier wird kein totalitärer Staat beschrieben, sondern eine Gesellschaft, die sich selber zu Unwissenheit und Unterwerfung verdammt. Dadurch ist es eigentlich heute noch weit aktueller als 1984, wo zwar auch die Gleichgültigkeit des Volkes entscheidend ist, aber weit stärker manipuliert wurde.
Szenen wie die live übertragene Verfolgungsjagd passen heuzutage schon beängstigend gut. Und natürlich muss man als Buchliebhaber so eine Zukunft fürchten.
Letztendlich hat aber doch 1984 die tiefergehende, weitreichendere Aussage für mich. Denn Fahrenheit endet schließlich optimistisch. Die Hoffnung besteht, dass die Zukunft besser wird, und das fast übersinnlich anmutende Memorisieren der Bücher bewahrt das gute Alte zumindest teilweise. 1984 dagegen zerstört alle Hoffnungen und lässt keine Zweifel daran, dass die Vergangenheit völlig zerstört werden wird und es auf unabshebare Zeit keine Auflehnung geben kann.

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