Stephen King wird mit hochrangigem US-Literaturpreis geehrt![]()
New York (dpa/WEB.DE) - US-Horrorautor Stephen King wird nach US-Medienberichten mit dem "National Book Award to American letters", dem drittwichtigsten Literaturpreis in den USA, ausgezeichnet.
Literaturkritiker äußerten Unverständnis über die Vergabe: Diesen Preis erhielten stets renommierte Schriftsteller wie John Updike, Arthur Miller, Philip Roth und Nobelpreisträgerin Toni Morrison.
Die National-Book-Stiftung wollte ihre überraschende Wahl noch an diesem Montag offiziell bekanntgeben. Es sei das erste Mal, dass der Preis an einen Buchautor von so populären Genres wie Horror, Thriller und Science-Fiction ehre, schrieb die "New York Times". Vorstandsmitglieder begründeten die Entscheidung mit Kings Talent als Geschichtenerzähler, seinen Spenden an Büchereien und Schulbibliotheken sowie der Vielzahl seiner Werke, wodurch viele seiner Fans zu Leseratten geworden seien.
Dagegen reagierten einige Literaturexperten mit Gelächter und offener Kritik auf die geplante Preisvergabe an King. Die Tatsache, "dass sie (in Kings Werken) auch nur einen Funken von literarischem Wert, ästhetischer Errungenschaft oder erfinderischer Intelligenz zu sehen meinen, spricht für ihre eigene Dummheit", bescheinigte der Yale-Professor und Literaturkritiker Harold Bloom der Stiftung.
Quelle: web.de
Es geht mir hier primär um das, was man im letzten Absatz des zitierten Artikels lesen kann. Ich meine - ich bin kein Leser von Grass, und mit hochliterarischem habe ich eigentlich nichts am Hut. Ich lese gerne meine SciFi Bücher und sonstiges, was mir gerade gut gefällt. Aber das diese "Experten" Herrn King derart niedermachen ... Ich habe bis jetzt von Stephen King erst ein Buch gelesen, "Es". Und das hat mit ehrlich gereicht. Das war das einzige Buch, welches mir richtig Angst gemacht hat. Ich hatte Schiss, weiterzulesen, ich hatte Schiss, es nicht zu tun. Und ich war froh, als ich es durchhatte, zum einen, weil die "Angst" weg war, zum anderen, weil es ein gutes Buch ist. Und ich finde sowas muss ein Autor ersteinmal schaffen. Insofern - selbst wenn es Yale-Professoren und Nobelpreisträger sind - verstehe ich das Argument von Mangel an "literarischem Wert, ästhetischer Errungenschaft oder erfinderischer Intelligenz" nicht ganz ...