
Das Neue:
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht
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So 25. Dez 2005, 12:45 - Beitrag #21 |
Unverkennbar, Gottfried Benns Kleine Aster...man sollte öfter in diesen Thread schauen
![]() Das Neue:
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Eine profunde Wahrheit ist eine solche, deren Gegenteil ebenfalls wahr ist.
"Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen; was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unserer Macht steht." (Friedrich Nietzsche) |
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So 25. Dez 2005, 19:35 - Beitrag #22 |
...is doch klar.....unverkennbar:
Rainer Maria Rilke.. Der Panther Im Jardin des Plantes, Paris....... -gefällt mir sehr gut^^- |
Wenn wir den Platz einnehmen, der der unsere ist, dann entdecken wir das, was wir im Grunde sind.
Mögest du an jedem Tag spüren, dass auch die dunklen Stunden einen göttlichen Schimmer besitzen |
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So 25. Dez 2005, 21:34 - Beitrag #23 |
...Lykurg meinte, ich solle hiermit fortfahren...^^
somit...: -ich tick nicht, was das Arschloch motiviert. Ich tick es echt nicht. Und wills echt nicht wissen: Ich find Sonette unheimlich beschissen.- |
Wenn wir den Platz einnehmen, der der unsere ist, dann entdecken wir das, was wir im Grunde sind.
Mögest du an jedem Tag spüren, dass auch die dunklen Stunden einen göttlichen Schimmer besitzen |
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Mo 26. Dez 2005, 00:26 - Beitrag #24 |
Mir als Sonettkenner ist das Stück natürlich bekannt. Der Autor ist aber mir aber entfallen. Allerdings weiß, dass sich der Autor noch unter den Lebenden befindet.
Es handelt sich übrigens nicht um die von mir und den Schlesiern bevorzugte Form sondern um die Shakespeare-Variante, englische Herkunft und ohne Alexandriner. Ich müsste wohl googlen, also schummeln. ![]() MfG Maglor |
"Merkel und Steinmeyer werden noch als dunkles Kapitel in den Geschichtsbüchern erscheinen, fürchte ich. Und Schily als ihr Wegbereiter." janw
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Mo 26. Dez 2005, 02:10 - Beitrag #25 |
Das ist von Robert Gernhardt, den Titel "Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs" mußte ich mir ergoogeln, ich wußte nur noch, daß es eine längere Umschreibung des Gattungsnamens ist.
Gleich weiter im Text:
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Die rechten Christen führen keinen Krieg - Jacob Böhme
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Mo 26. Dez 2005, 07:14 - Beitrag #26 |
...irgendwie schon mal gehört.....
ist es von einem Georg...? Trakl..Heym...? oder etwa doch von Goethe....? oder ist es nur etwas früh am Tage..?^^ |
Wenn wir den Platz einnehmen, der der unsere ist, dann entdecken wir das, was wir im Grunde sind.
Mögest du an jedem Tag spüren, dass auch die dunklen Stunden einen göttlichen Schimmer besitzen |
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Mo 26. Dez 2005, 11:36 - Beitrag #27 |
Eine wirklich schöne Umsetzung des biblischen Stoffes, der Belsazar von Heinrich Heine...
Und nun zu einem, wie ich finde, der schönste Gedichte deutscher Sprache:
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Eine profunde Wahrheit ist eine solche, deren Gegenteil ebenfalls wahr ist.
"Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen; was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unserer Macht steht." (Friedrich Nietzsche) |
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Mo 26. Dez 2005, 12:39 - Beitrag #28 |
Vom Stil her würde ich mal wieder auf deinen Freund Kästner tippen. Googlen möchte ich nicht, habe aber so den Verdacht, dass du das schonmal in einem anderen Gedicht-Thread zitiert haben könntest - das werde ich recherchieren.
![]() PS: Der Autorentipp war daneben, aber der, dass Pad es schonmal gepostet hat, richtig. Also: Gottfried Benn "Menschen getroffen". PPS: Ein neues Rätsel werde ich erst morgen liefern, wenn ich wieder bei meinen Büchern und Dateien bin. |
Year by year, month by month, day by day... Thought by thought. Leonard Cohen
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Mo 26. Dez 2005, 23:32 - Beitrag #29 |
Nunja, Kästner vom Stil her...ich glaube nicht
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Eine profunde Wahrheit ist eine solche, deren Gegenteil ebenfalls wahr ist.
"Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen; was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unserer Macht steht." (Friedrich Nietzsche) |
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Mi 28. Dez 2005, 15:27 - Beitrag #30 |
Gottfried Benn
"Menschen getroffen" Hab erst vor Kurzem ein paar Gedichte von Benn gelesen, aber es hat ein bisschen gedauert eh der Groschen gerutscht ist ^^
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Mi 28. Dez 2005, 16:34 - Beitrag #31 |
Siehe oben, Aydee
![]() Ich entführe euch dann mal wieder in englischsprachige Gefilde. Das Ergebnis sollte reichlich bekannt sein, deshalb nur ein ziemlich aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat: [Quote][...] Whether Tempter sent, or whether tempest tossed thee here ashore, Desolate, yet all undaunted, on this desert land enchanted - On this home by Horror haunted, [...] |
Year by year, month by month, day by day... Thought by thought. Leonard Cohen
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Mi 28. Dez 2005, 21:07 - Beitrag #32 |
Wahrlich, da hat jemand Geschmack, und guten
![]() Edgar Allan Poe - The Raven Sozusagen die lyrische Kondensation der Kategorie "Rabe als Schicksalsvogel"...und in wunderschöner Sprache geschrieben ![]() |
Der Fehler ist die Grundlage der Erkennntnis
Heute schon gechattet? Man muss versuchen zu lernen, dass man sein Sein, sein Leben nur suchen kann, indem man für die anderen tätig ist. Darin liegt die Wahrheit. Es gibt keine andere. J.P.Sartre, zit.n. Rupert Neudeck |
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Fr 30. Dez 2005, 00:41 - Beitrag #33 |
Nun denn, auch etwas englisches von mir. Ich hoffe, es ist herauszukriegen:
O Friend! I know not which way I must look For comfort, being, as I am, opprest, To think that now our life is only drest For show; mean handy-work of craftsman, cook, Or groom!- We must run glittering like a brook In the open sunshine, or we are unblest: The wealthiest man among us is the best: No grandeur now in nature or in book Delights us. Rapine, avarice, expense, This is idolatry; and these we adore: Plain living and high thinking are no more: The homely beauty of the good old cause Is gone; our peace, our fearful innocence, And pure religion breathing household laws. |
Der Fehler ist die Grundlage der Erkennntnis
Heute schon gechattet? Man muss versuchen zu lernen, dass man sein Sein, sein Leben nur suchen kann, indem man für die anderen tätig ist. Darin liegt die Wahrheit. Es gibt keine andere. J.P.Sartre, zit.n. Rupert Neudeck |
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Fr 30. Dez 2005, 21:42 - Beitrag #34 |
^^ geschrieben 1802 in London^^ von w.w
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Wer bist du, dass du die Qual lindern kannst und es nicht tust ...
-------------------------------------------------------------------------- ... nicht das Licht und nicht die Finsternis ... die Schatten, die leisen Übergänge ... |
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Fr 30. Dez 2005, 21:44 - Beitrag #35 |
"... und sitze, und sehe, und schweige."^^
Aydee, du hast hierbei Rate-Verbot^^ |
Wer bist du, dass du die Qual lindern kannst und es nicht tust ...
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Fr 30. Dez 2005, 22:12 - Beitrag #36 |
So sei gesaget Dir, daß Du recht hast in dem.
Doch kennst Du auch den Titel, was zu beschreiben war des Dichters Sinn? |
Der Fehler ist die Grundlage der Erkennntnis
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Di 3. Jan 2006, 15:56 - Beitrag #37 |
das Gedicht ist ohne Titel, bzw mit dem Titel "London, 1802" (was aber nur eine Zeitangabe ist) und stammt von William Wordsworth und ist Teil von dessen Poems Dedicated to National Independence and Liberty
http://www.william-wordsworth.de/PoliticalSonnets.html#Reed mein neues Rätsel steht schon da, ich wiederhole aber gerne "... und sitze, und sehe, und schweige." |
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Di 3. Jan 2006, 16:04 - Beitrag #38 |
Richtig, das ist die komplette Lösung
![]() Das neue Rätsel erkannte ich nicht sogleich als solches, nun denke ich darüber nach... |
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Do 5. Jan 2006, 17:13 - Beitrag #39 |
Tipp 1 19tes Jahrhundert
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Di 17. Jan 2006, 01:42 - Beitrag #40 |
Ich hab einen Dichter jetzt im Auge...
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