Der letzte Versuch war ja Maglors klassikerlastiger
Reclam-Vorschlag.
Um sich von dem etwas abzusetzen, würde ich vorschlagen, dass das neue Buch eines sein sollte, das
man gelesen haben sollte, aber keines, das
man gelesen haben muss - also ein literarisch wertvolles, das aber kein so bekannter Klassiker ist, dass von jedem dritten Kandidaten ein "hatte ich schon in der Schule" kommt.
Außerdem sollte es leicht genug zu lesen sein, um niemanden abzuschrecken oder unterwegs zu verlieren. Aber nicht trivial, sondern wie gesagt "wertvoll". Und es darf nicht zu lang sein.
Eine Einschränkung auf deutsche Autoren muss nicht sein, es können auch übersetzte fremde sein. Aber lieber keine englischen, da dann die Gefahr zu groß ist, dass manche von uns das Original bevorzugen und die Diskussionen zu wirr werden. (Falls jemand andere Sprachen (Französisch, Russisch, Italienisch...?) genügend beherrscht, um ähnliche Einwände zu haben, gerne nennen.) Andererseits könnte Multilingualität die Diskussion natürlich auch beleben.
Wichtig wäre mir auch, dass das Werk repräsentativ für seinen Autor steht, aber möglichst vollständig genießbar ist, ohne schon anderes von ihm zu kennen. Kein n-ter Band einer Serie, klar, aber auch kein "obskures Frühwerk, das man als Kenner seines Bestsellers auch immer schon mal lesen wollte".
Zu Autoren-Kandidaten bitte auch direkt ein oder zwei Buchkandidaten. Idealerweise auch eine Kurzbeschreibung, wenn sich das natürlich auch wikipedieren lässt. Und zu einem Herr Meyer muss es dann doch auch ein Vorname sein.
Eigene Nominierungen erstmal keine, fest geplant sind bei mir derzeit eher nur lange Klassiker und/oder Englisches.